Wenn du dich ständig müde und ausgelaugt fühlst, solltest du zuerst einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob hinter der Abgeschlagenheit eine ernsthafte Erkrankung steckt (zum Beispiel Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion, Krebs oder Depressionen).
Wenn du gesund bist, dann solltest du selbst herausfinden, was für deine Müdigkeit verantwortlich ist. Vielleicht bist du dauernd gestresst und überarbeitet oder du schläfst einfach zu wenig (sieben bis acht Stunden sollten es schon sein). Aber auch zu viel Schlafen kann müde machen.
Unser Organismus hat seine eigene innere Uhr. Richte wenn möglich deinen Tagesablauf danach. Ein kurzes Nickerchen zwischendurch wirkt oft Wunder. Ideal ist auch ein kurzes Mittagsschläfchen (20 bis 40 Minuten), wenn es Zeit und Umstände erlauben. Oft reichen fünf Minuten!
Lass die Müdemacher weg
Auch die Ernährung spielt bei Müdigkeit eine große Rolle. Iss nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Am besten leicht verdauliche Speisen. Schweinsbraten und Schnitzel liegen schwer im Magen und machen müder als frisches Obst und Gemüse.
Oft ist die Ursache für Müdigkeit auch Eisenmangel. Vor allem Frauen im gebärfähigen Alter und schnell wachsende Kinder und Jugendliche weisen oft einen Mangel dieses Mineralstoffes auf. Auch Konzentrationsschwäche und verminderte Leistungsfähigkeit können Anzeichen dafür sein, dass der Körper zu wenig Eisen hat.
Eisenreiche Lebensmittel sind Rind- und Lammfleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, wobei Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln schlechter vom Organismus verwertet werden kann. Die Eisenaufnahme kann durch Vitamin C erhöht werden.
Wer „gähn“ sagt, muss auch B sagen
Wichtig für mehr Kraft und Vitalität ist auch ausreichende Zufuhr von Vitaminen der B-Gruppe:
Auch Magnesium kann dazu beitragen, die Müdigkeit besser in den Griff zu bekommen. Es unterstützt die Muskel- und Nervenfunktion und ist in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Weizenkeimen enthalten.
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