Man sei sich mit Facebook einig, dass eine effektivere Überwachung der Seiten notwendig sei. Die Verhöhnung im Internet sei "eine moderne Version des alten Problems der Schikane von Opfern", sagte Straw.
Zudem sollten die Gefängnisvorschriften geändert werden, damit Häftlinge nicht mehr mit geschmuggelten Mobiltelefonen Websites ansurfen und ihre Opfer schikanieren könnten. In manchen Fällen hatten auch Familien von Häftlingen Einträge ins Internet gestellt.
Häftlinge dürfen im Gefängnis nur unter Aufsicht und zu Lernzwecken im Internet surfen. Nach Angaben des Justizministeriums werden jedoch immer wieder Mobiltelefone vor allem in "Körperöffnungen" in die Gefängnisse geschmuggelt.
Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass ein britischer Schwerverbrecher zwei Monate lang über Facebook Drohungen ausgestoßen und Menschen eingeschüchtert hatte. Sein Internetzugang wurde inzwischen gekappt (siehe Infobox).
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