Zur Positionsüberwachung gesicherter Notebooks kommen verschiedene drahtlose Kommunikationstechnologien zum Einsatz. "Für breite Kommunikation nutzen wir GSM", gibt Dean Bates, CTO bei Virtuity, an. Auch Internet- und WiFi-Verbindungen oder optional RFID könnten genutzt werden. Letzeres würde sogar die Überwachung von ausgeschalteten Geräten, die etwa ein Gebäude oder gewisse Gebäudebereiche nicht verlassen dürfen, ermöglichen.
Wird ein Notebook schließlich aus einem zuvor definierten Aufenthaltsbereich entfernt, wird das im "BackStopp"-Kontrollzentrum registriert und umgehend ein Signal übermittelt, das die Selbstzerstörung der Daten einleitet. Das Gleiche gilt, falls der Besitzer unabhängig von der Position des Gerätes einen Diebstahl meldet.
Die Selbstzerstörung der Daten erfolgt nach vom US Department of Defence definierten Standards und soll eine unwiederbringliche Löschung garantieren. Zeitgleich versucht "BackStopp" (siehe Infobox) eine vorhandene Webcam zu nutzen, um Fotos zur Identifizierung des Langfingers zu schießen. Dies soll laut Hersteller jedoch vom Dieb unbemerkt und unsichtbar geschehen.
Falls ein Notebook hingegen einmal etwa für eine Geschäftsreise seinen Standard-Bereich verlassen soll, kann das über eine Web-Konsole ermöglicht werden, in der Ausnahmen zu den Positions-Regeln festgelegt werden können.
Das speziell auf Business-Kunden und Regierungsorganisationen ausgelegte Service kostet pro Gerät und Jahr rund zehn Pfund (13 Euro). Ob das neben Notebooks zudem für Desktop-Rechner geeignete System in Zukunft auch in kleineren mobilen Geräten wie PDAs und Smartphones zum Einsatz kommt, lässt Virtuity derzeit noch offen. (pte)
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.