Wer soll das zahlen?

Autofahren wird immer teurer

Motor
14.02.2008 17:51
In den letzten sechs Jahren hat sich Autofahren deutlich stärker verteuert als der allgemeine Lebensunterhalt, stellt der ARBÖ aufgrund der neuesten Zahlen der Statistik Austria fest: Zwischen 2002 und 2007 mussten die Autofahrer eine Verteuerung um 13 Prozent verkraften, während die allgemeine Teuerung 9,7 Prozent ausmachte.

Nahezu alles rund ums Auto hat sich verteuert. Am stärksten zu spüren bekamen die heimischen Autofahrer den enormen Preisauftrieb bei Diesel, dessen Preis seit 2002 um 42 Prozent zugelegt hat. Zum Vergleich: Ein Liter Diesel zog von 0,718 Euro (2002) auf 1,0325 Euro (2007) an. Zweimal wurde in dieser Zeit die Mineralölsteuer erhöht, einmal im Jahr 2004 (um 2 Cent bei Diesel) und das andere Mal im Juli 2007 (um 5 Cent bei Diesel). "Diese Mineralölsteuererhöhung wirkt sich auf jeden einzelnen Liter aus, der getankt wird. Sie stellt eine nachhaltige Belastung dar", so der ARBÖ. 

Nicht nur die Spritpreise sind seit 2002 explodiert, auch sonst wurde so gut wie alles rund ums Auto teurer, mahnt der ARBÖ: Reparaturen, Ersatzteile, Versicherungen (ausgenommen Teilkasko). Hier die Hitparade der wichtigsten Preistreiber laut Statistik Austria:

  • Kriechöl                     +43,9 Prozent 
  • Lastenträger              +42,7 Prozent 
  • Diesel                       +42,1 Prozent 
  • Normalbenzin              +28,2 Prozent 
  • Parkpickerl                 +28,0 Prozent 
  • Superbenzin               +27,8 Prozent 
  • Kfz-Spengler-Stunde    +24,7 Prozent 
  • Zündkerzen                +23,1 Prozent 
  • Kfz-Mechaniker-Stunde +22,1 Prozent 
  • Motoröl                      +21,5 Prozent 
  • Pickerl                        +20,6 Prozent 
  • Batterie                      +20,0 Prozent
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