Die Qualitäten des Vorgängers sollen erhalten bleiben, hoch und praktisch. Die markante Form wird allerdings etwas abgemildert. So ist der Agila 2.0 sieben Zentimeter niedriger, dafür aber sechs Zentimeter breiter und ganze 20 Zentimeter länger. Die Sitzposition bleibt hoch und aufrecht, die Dachlinie wurde jedoch dynamisch abgesenkt und verläuft jetzt in einem sanften Bogen nach hinten.
Kulleraugen und große Klappe
Die Front ist besonders Opel-typisch: Die mandelförmigen Kulleraugen erinnern an den neuen Corsa. Die Pfeilung der Front- und Heckstoßfänger ist ebenso ein typisches Opel-Element wie der Falz („Bügelfalte“) in der Motorhaube. Am anderen Ende steht eine hohe und durch die schmalen Heckleuchten breite Heckklappe.
Innen bestimmen frische Farben das Bild. Die hohe Sitzposition des vielseitigen Fünfsitzers sorgt für Übersichtlichkeit, der hoch gesetzte Schalthebel und das höhenverstellbare Lenkrad mit Radiofernbedienung für leichte Bedienbarkeit. Der Drehzahlmesser thront in einem separaten Gehäuse auf der Instrumententafel, alle anderen Informationen finden sich im großen Rundinstrument.
Zehn Hektoliter Platz
Als urbaner Lebensbegleiter bietet der Agila eine Vielzahl von Ablagen und Fächern für die persönlichen Utensilien von Fahrer und Passagieren. Doch nicht nur mit Kleinkram wird der neue Agila fertig. Angesichts seiner kompakten Außenmaße bietet der neue Opel-Mini einen verblüffend großen Kofferraum: Im Normalfall passen unter die Gepäckraumabdeckung 225 Liter, das ist nur ein Schluck weniger als im Volvo C30. Wird die Lehne der Rücksitzbank – mit einem Handgriff – umgeklappt, steigt das Volumen auf beachtliche 1.050 Liter.
Alle Agila haben ab Werk ABS, Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer (deaktivierbar), Isofix-Vorbereitung, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, Sitzhöhenverstellung für Fahrer- und Beifahrersitz, Heckwischer mit Intervallschaltung und einen elektrischen Heckklappenöffner. ESP ist optional.
Drei Motoren zur Wahl
Ihre Weltpremiere feiern im neuen Agila zwei Benzinmotoren, die vom Kooperationspartner Suzuki beigesteuert werden. Gemeinsam ist den Neulingen ihre Konstruktion mit Zylinderblock und -kopf aus Aluminium sowie zwei oben liegenden Nockenwellen.
Basismotor ist der knapp einen Liter große Dreizylinder. Der Vierventiler leistet 65 PS (48 kW). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Mit 86 PS (63 kW) tritt der 1,2-Liter-Vierzylinder an. Er sprintet in weniger als zwölf Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h (mit Fünfganggetriebe). Diese Motorisierung ist optional jetzt auch mit einer Viergang-Automatik erhältlich.
Sparmeister unter den Agila-Aggregaten ist der 1,3-Liter-Common-Rail-Turbodiesel. mit 75 PS (55 kW), gut für einen Sprintwert von 0 auf 100 km/h in 13,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h. Der Selbstzünder mit einem Drehmoment-Maximum von 190 Nm verspricht einen Durchschnittsverbrauch von weniger als fünf Litern Diesel auf 100 Kilometer, das entspricht einem Wert von unter 130 g CO2 pro Kilometer (endgültige Messwerte liegen noch nicht vor).
Im September debütiert der Agila auf der IAA, im Frühjahr nächsten Jahres steht er bei den Händlern.
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