CDs, Bücher oder Elektronikgeräte: Immer mehr Österreicher wickeln ihre Einkäufe über das Internet ab. Die Vorteile liegen längst auf der Hand: es ist schneller, bequemer und meist auch günstiger. Der Käufer muss nicht einmal mehr sein Haus verlassen: Sämtliche Produkte werden direkt vor die Tür geliefert. Dennoch gibt es ein paar Dinge, auf die du beim Shoppen im WWW achten solltest. Das erspart Ärger und Geld.
Das richtige Angebot ausfindig machen
Der Weg zum Schnäppchen führte bislang meist nur über umständliches Preise-Vergleichen in Einkaufszentren und das Wälzen von Prospekten und Katalogen. Wer online auf Shopping-Tour geht, muss sich darum nicht kümmern: Er überlässt das Vergleichen von Angeboten dem Internet.
Am einfachsten geht das über den Preisvergleich auf Krone.at (siehe Infobox), den du im Krone.at-Shop oder über Artikel aus den Bereichen Hardware, Software & Co. aufrufen kannst.
Alles was du jetzt noch tun musst, ist den Namen deines Wunsch-Produktes in das Suchfeld einzutippen und den "Suchen"-Button zu klicken. Im Handumdrehen listet dir der Preisvergleich die günstigsten Produkte auf und unterteilt diese zudem in unterschiedliche Kategorien - zum Beispiel digitale Spiegelreflexkameras mit oder ohne Objektiv.
Noch besser: Die Preis-Suchmaschine gibt Auskunft über Verfügbarkeit der Waren, Versandspesen oder Zufriedenheit der Kunden und zeigt dir neben dem günstigsten Preis aus Österreich auch die EU-weiten Preise an.
Warum ist das bloß so günstig?
Manch einer mag über die günstigen Preise der Online-Shops verwundert sein - schließlich zahlt man beim Elektrogroßmarkt ums Eck meist ein Vielfaches mehr. Der schnelle Check beweist's: Die "Canon EOS 400 D" kostet samt 18-55mm-Objektiv bei einem bekannten Elektromarkt 749 Euro.
Das gleiche Produkt lässt sich über den Preisvergleich jedoch bereits ab 713 Euro erstehen. Zuzüglich der Versandkosten von knapp sechs Euro hat man in diesem Fall immer noch an die 30 Euro gespart.
Wie geht das? Ganz einfach: Online-Shops verzichten auf großflächige Werbekampagnen, eine Armada von Personal oder exklusiv ausgestattete Ladenlokale. Das spart Geld, welches in Form von Preisnachlässen direkt an den Kunden weitergereicht wird.
Ein weiterer Vorteil: Online-Shops bieten oft individuell gestaltete Bundles an, in denen Komponenten verschiedener Hersteller aufeinander abgestimmt in einem kostengünstigen Paket zusammengeschnürt werden. Anderen Händlern fehlt diese Flexibilität meist.
Wie seriös ist das Ganze?
Wie so oft im Leben trifft man auch im Internet auf unseriöse Geschäftemacher. Die Spreu vom Weizen zu trennen ist allerdings nicht schwer. Über den Preisvergleich auf Krone.at siehst du auf einen Blick, wie zufrieden bisherige Kunden mit dem Service des Händlers waren.
Da sich solche Beurteilungen - zumindest bis zu einem gewissen Grad - auch fälschen lassen, verfügen seriöse Anbieter über ein Gütesiegel, beispielsweise das "Österreichische E-Commerce Gütezeichen" oder einen Stempel der "Stiftung Warentest". Auf www.guetezeichen.at findest du eine Liste aller in Österreich geprüften Anbieter.
Ein weiteres Merkmal für einen seriösen Anbieter: Auf der Homepage des Händlers befindet sich eine Anschrift mit Straße, Hausnummer und Ort, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner.
Das Kleingedruckte beachten
Der letzte Schritt, bevor es ans Bestellen geht, sollte ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sein. Unseriöse Händler verstecken hier meist in langen und komplizierten Gesetzes-Texten später hinzukommende Kosten, beispielsweise für Transport, Umtauschrecht, Einfuhrzölle (bei Bestellungen aus dem Ausland), Mehrwertsteuer oder Bezahlart.
Ordentliche Online-Shops präsentieren ihre AGB hingegen für jedermann sichtbar und halten diese kurz und verständlich. Zudem können Käufer die Geschäftsbedingungen oft direkt während des Bestellvorgangs lesen.
Worauf muss beim Bezahlen geachtet werden?
Die meisten Bedenken beim Abwickeln von Einkäufen über das Internet herrschen bei der Bezahlung vor. Schließlich möchte man vertrauliche Daten - beispielsweise die Kreditkartennummer - nicht über das Internet versenden. Seriöse Anbieter setzen daher auf Verschlüsselungstechniken, insbesondere "SSL" (Secure Socket Layer), auch erkennbar am zusätzlichen "s" in der Internetadresse: https:// statt http://
Solche Seiten werden vom Browser automatisch überprüft und als kritisch gemeldet, falls der Anbieter sich nicht mit einem gültigen Zertifikat als echter Besitzer der Adresse ausweisen können sollte.
Wer seine Waren dennoch nicht über Kreditkarte oder mittels Bankeinzug bestellen möchte, der sollte auch eine Möglichkeit zur Bestellung via Fax oder Telefon angeboten bekommen. Zu guter Letzt bleibt zwar immer noch die Bestellung per Nachname, die kostet den Kunden allerdings ein paar Euro mehr.
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