Eine Protestaktion von Taxifahrern gegen Fahrdienstleister wie Uber und Cabify hat am Montag die Zufahrt zum chilenischen Hauptstadtflughafen Santiago lahmgelegt und Flüge verzögert. Ein 65-jähriger brasilianischer Tourist, der im Stau stand, starb an einem Herz-Kreislauf-Versagen.
Die Evakuierung durch einen Rettungshubschrauber kam zu spät, berichtete die chilenische Polizei. Mindestens 15 Personen wurden verhaftet. Der Gouverneur der Region Santiago, Claudio Orrego, verurteilte die Proteste und kündigte Strafverfolgung gegen die Verantwortlichen an.
Die Fahrdienste Uber und Cabify arbeiten in Chile in einer rechtlichen Grauzone. Während die Behörden einerseits Strafen gegen die Nutzer angekündigt haben, wollen sie andererseits die Anbieter rechtlich regeln und damit legalisieren. Die Taxifahrer sehen ihr eigenes Gewerbe durch die Konkurrenz bedroht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.