Großes Interesse herrscht an der Position des nächsten ORF-Chefs. Elf Kandidaten wollen die Nachfolge von Roland Weißmann antreten. Aktuell leitet Ingrid Thurnher den Sender interimistisch, sie gilt auch als Favoritin für die Übergangsphase. Wer die Führung des ORF für rund acht Monate übernimmt, entscheidet der Stiftungsrat kommenden Donnerstag.
Nach dem überraschenden Rücktritt von Roland Weißmann steht der ORF vor einem personellen Neustart an der Spitze. Für die kommenden Monate wird eine neue Führung gesucht. Aktuell leitet Ingrid Thurnher den Sender interimistisch. Wie angekündigt hat sich die ORF-Chefin auch um den Posten beworben und gilt als Favoritin.
Am Samstag veröffentlichte der Sender eine Liste der Bewerberinnen und Bewerber in alphabetischer Reihenfolge. Darunter sind Victoria Benhak, Michael Gerdje, Alexander Kaufmann, Felix Kovac, Axel Mayrhofer, René Pöllibauer, Andreas Radl, Gerhard Ruscher, Christoph Schlagenhaufen und Gerhard Steinmetz sowie die amtierende Generaldirektorin Ingrid Thurnher.
Die künftige Führung soll den Sender ab Ende April für rund acht Monate leiten, da die reguläre Funktionsperiode von 2027 bis 2031 im Mai ausgeschrieben wird.
Wer sich am Ende im Rennen um einen der einflussreichsten Posten der österreichischen Medienlandschaft durchsetzt, bleibt abzuwarten. Alle Bewerbungen mussten bis 17. April eingebracht werden.
Die Entscheidung darüber, wer den ORF in den nächsten Monaten führen soll, wird kommenden Donnerstag durch eine Abstimmung im Stiftungsrat getroffen. Die Übergangslösung gilt als wichtiger Zwischenschritt, bis die langfristige Besetzung der ORF-Spitze feststeht. Entsprechend groß ist das Interesse an der aktuellen Auswahl – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der heimischen Medienbranche.
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