Mo, 15. Oktober 2018

Studie zeigt:

06.07.2017 09:13

Österreich hat bei IT-Sicherheit Aufholbedarf

Große Industriestaaten schneiden bei der Cybersicherheit einer UN-Studie zufolge teils schlechter ab als einige deutlich ärmere Staaten. Österreich etwa landet im Global Cybersecurity Index 2017 der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) auf Platz 30. Platz eins geht an Singapur, gefolgt von den USA und Malaysia.

Ebenfalls vor Österreich finden sich unter anderem Estland, Georgien, Frankreich, Russland, Südkorea, Ägypten, Deutschland, die Schweiz, Thailand, Indien, Katar, Mexiko oder Uruguay.

Bewertet wurden eine Vielzahl von Faktoren wie technische und juristische Einrichtungen, Bildungs- und Forschungskapazitäten sowie die Beteiligung am Informationsaustausch. An letzter Stelle der 195 Staaten liegt Äquatorialguinea.

Viele Staaten haben keine Cyberstrategie
Die Hälfte der Staaten habe nicht einmal eine nationale Sicherheitsstrategie erarbeitet, klagte die ITU. Dies sei aber der entscheidende erste Schritt. Um so effektiv wie möglich zu sein, müssten bei der Cybersicherheit "Gesetze, Organisationen, Fähigkeiten, Kooperation und die technische Umsetzung" harmonieren.

Der in der Ukraine zuerst aufgetretene, weltweite Hackerangriff der vergangenen Woche hat Sicherheit von Computersystem in den Fokus gerückt. Für ihn wurde eine Sicherheitslücke ausgenutzt, die vom Windows-Hersteller Microsoft Wochen zuvor geschlossen wurde. Das Update wurde vielerorts jedoch nicht eingespielt.

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