Pocketkameras sind klein und besonders leichtgewichtig. Hauptanwendungsgebiet sind Schnappschüsse. Eingebaute optische Sucher werden immer seltener, stattdessen übernehmen die Displays deren Funktion. Die individuellen Einstellmöglichkeiten sind recht beschränkt.
Recht wenig für viel Geld: Pocketkameras
"Nüchtern betrachtet bekommt man bei einer Pocketkamera recht wenig für sein Geld", informiert "Konsument"-Technikexperte Paul Srna. Im Test überzeugten die beiden "Canon"-Modelle "Digital Ixus 65" und "Digital Ixus 800 IS" mit "guten" Gesamtleistungen. Preislich zählen die beiden mit 330 bzw. 410 Euro allerdings auch zu den teuersten Kameras ihrer Kategorie.
Größer, aber nicht teurer: Kompaktkameras
Etwas größer und meist auch schwerer, aber nicht zwangsläufig teurer - so lassen sich Kompaktkameras charakterisieren. Sie verfügen über einen Dreifach- bis Fünffach-Zoom und bieten zahlreiche Funktionen auf relativ kleinem Raum. Dadurch ergeben sich für Hobbyfotografen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die besten Testergebnisse in dieser Kategorie fahren die "guten" "Canon Powershot A540" und "Olympus SP-320" ein. Sie sind mit 250 bzw. 230 Euro deutlich günstiger als das Spitzenfeld der Pocketkameras.
Für ambitionierte Hobbyfotografen: Superzoomkameras
Gut das Doppelte muss man für den Sieger in der Kategorie Superzoomkameras ("Sony Cyber-Shot DSC-H5") ausgeben. Modelle aus diesem Segment sind vor allem für Kreative eine Überlegung wert. Sie vereinen relative Handlichkeit mit hoher Bildqualität, optischem Sechsfach- bis Zwölffach-Zoom und vielen Möglichkeiten händischer Einflussnahme. Für ambitionierte Hobbyfotografen sind sie die bessere Alternative zu den digitalen Spiegelreflexkameras. Sie verfügen über keine Wechseloptik, können jedoch mittels Vorsatzlinsen aufgewertet werden.
Für professionelle Ansprüche: Digitale Spiegelreflexkameras
Bei Spiegelreflexkameras ist die Wechseloptik der zentrale Unterschied zu herkömmlichen Digicams. Das Objektiv lässt sich rasch gegen ein anderes austauschen, weshalb sich diese Modelle für Spezialanwendungen mit (semi-)professionellen Ansprüchen eignen. Beste Kamera im Test ist die "Canon EOS 30D Kit 18-55mm EF-S", für die man rund 1300 Euro auslegen muss.
Noch ein Tipp bezüglich des Megapixel-Wahns der Hersteller: Vier bis fünf Megapixel reichen für den normalen Gebrauch meist aus, zum Festhalten privater Erinnerungen genügen sogar drei Megapixel.
Detaillierte Testergebnisse zum Nachlesen stehen im Dezember-"Konsument".
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