Mi, 20. Juni 2018

Neues Feature

15.11.2016 09:19

Mit WhatsApp kann man jetzt auch videotelefonieren

Facebooks Kurzmitteilungsdienst WhatsApp baut sein Angebot mit Videoanrufen aus. Seit Dienstag sollen alle Nutzer "in den kommenden Tagen" schrittweise den Zugang zur neuen Funktion bekommen, wie WhatsApp in einem Blogeintrag mitteilte. Alle Videotelefonate würden mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt, hieß es.

Damit wären sie nur auf den Geräten der beteiligten Nutzer sichtbar und blieben auch für WhatsApp selbst unkenntlich. Verfügbar ist die neue Funktion auf Telefonen mit dem Google-Betriebssystem Android, Apples iPhone und Microsofts Windows Phone.

Facebook Messenger hat schon länger Videotelefonie
WhatsApp hat mehr als eine Milliarde Nutzer und hat für viele auch in Österreich die SMS abgelöst. Danach ermöglichte WhatsApp über die Anwendung zu telefonieren. Über eine Videotelefonie-Funktion von WhatsApp wurde schon seit längerer Zeit spekuliert. Facebooks andere App in dem Markt - der Facebook Messenger - hat sie bereits. Hier wird allerdings auf Komplett-Verschlüsselung verzichtet.

Der Wettbewerb bei Apps für Videotelefonie nimmt damit weiter zu. Neben Pionieren wie Skype, das inzwischen zu Microsoft gehört, setzt Apple auf seinen Geräten auf den Dienst FaceTime und Google startete jüngst die App Duo. Der auf Verschlüsselung spezialisierte Messenger Wire führte Videoanrufe bereits im Frühjahr ein.

WhatsApp verspricht Videotelefonie für jedermann
WhatsApp, das auch in Entwicklungs- und Schwellenländern stark ist, will mit einem übergreifenden Ansatz punkten. "Wir möchten diese Funktion für alle Menschen verfügbar machen, nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können, teurere neue Telefone zu kaufen, oder die in Ländern mit den besten Mobilfunknetzen leben", hieß es in dem Blogeintrag.

Der Dienst stand zuletzt in den Schlagzeilen wegen der Ankündigung, einige Nutzerdaten wie die Telefonnummer mit Facebook zu teilen, um die Dienste des weltgrößten Online-Netzwerks zu verbessern. Nach Einwänden von Datenschützern wurde die Weitergabe und Verwendung der Informationen in Europa vorläufig auf Eis gelegt. Facebook hatte WhatsApp vor etwa zwei Jahren für rund 22 Milliarden Dollar (20,41 Milliarden Euro) gekauft.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.