Mi, 12. Dezember 2018

Waffen-Fotos gesandt

20.10.2016 06:00

Schülerin (14) aus Tirol mit Entführung gedroht

Fotos einer Faustfeuerwaffe und wüste Bedrohungen flatterten Anfang der Woche über WhatsApp auf das Handy eines 14-jährigen Mädchens aus Tirol. Der Absender soll ein Mitschüler (15) gewesen sein. Beim Beschuldigten entdeckte die Polizei eine Softgun. Sofort wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

Mobbing-Opfer gibt es fast an jeder Schule. Doch eine derart üble Masche ist wohl nicht alltäglich und zu viel des Guten. "Ich fessle dich und setze dich im Wald aus!" So oder so ähnlich soll ein 15-jähriger Tiroler aus dem Bezirk Imst am Montag einer Mitschülerin über den Nachrichtendienst WhatsApp angedroht haben, sie zu entführen. Um seine Drohungen auch noch zu verstärken, schickte er der 14-Jährigen Fotos einer Pistole.

Die alarmierte Polizei stellte daraufhin beim Beschuldigten eine Softgun sicher. "Ein vorläufiges Waffenverbot wurde gegen den 15-Jährigen ausgesprochen", hieß es vonseiten der Polizei. Zudem wurde der offenbar rabiate Jugendliche bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.

Polizei: "Schüler fühlte sich von Mädchen provoziert"
Doch was ließ den 15-Jährigen derart ausrasten? War es womöglich die berüchtigte verschmähte Liebe? "Es gab zuvor einen Streit zwischen den beiden", so Polizei-Pressesprecher Stefan Eder. "Laut seinen Angaben fühlte sich der Schüler vom dem 14-jährigen Mädchen provoziert."

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