Sa, 23. Juni 2018

Die fette Jahreszeit

07.11.2016 11:39

Schlank durch den Winter trotz Gansl und Co.

Eine knusprig gebratene Martinigans mit Rotkraut und Knödel ist eine feine Sache. Traditionell läutet das Ganslessen die kalte Jahreszeit ein - die es in Sachen Kalorien aber ganz schön in sich hat. Denn nicht nur Gansl und Knödel starten einen Angriff auf die Problemzonen, auch Weihnachtskekse und andere Naschereien können im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön ins Gewicht fallen.

Bis ins neue Jahr können die Österreicher mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Sturm, Gans, Keksen und Weihnachtsbraten leicht ein Bäuchlein ansetzen. Abhilfe schaffen nur der Verzicht oder ein gutes Sportprogramm. Denn alleine die Martinigans samt Beilagen bringt es durchschnittlich auf stolze 1000 Kilokalorien. Besonders fett ist die Haut des Geflügels.

Wer die Einladung zu einem fünfgängigen Ganslmenü nicht ausschlagen will, kann darüber nachdenken, sowohl vor dem Schlemmertag als auch danach einen Fastentag einzulegen, um Kalorien einzusparen. Besser wäre es jedoch, bei einem Gericht zu bleiben und nicht das ganze Menü zu verspeisen. Denn die Summe aus mehreren Gängen fällt weitaus mehr ins Gewicht als ein Gang alleine.

Sportprogramm für die Schlemmerzeit
Außerdem sollte man sich im Hinblick auf die Schlemmerzeit ein adäquates Sportprogramm zurechtlegen. 60 Minuten Ausdauersport am Tag des Festmahles können durchaus helfen, die Kalorienbilanz nicht zugunsten des Hüftgoldes ausfallen zu lassen.

Wer auf Alkohol verzichtet, tut nicht nur seiner Leber einen Gefallen, er tut auch etwas für die Figur. Denn Alkohol aktiviert das Enzym Aromatase und führt so zur Umwandlung von männlichen Hormonen in das weibliche Östrogen. Das wiederum verursacht einen Aufbau der Fettpölsterchen. Der Teufelskreis schließt sich, indem durch den Konsum von Alkohol in weiterer Folge der Blutzuckerspiegel abgesenkt wird. Heißhunger ist die Folge.

Truthahn als Alternative
Auch Menschen, die sich das ganze Jahr über kalorienreduziert und gesund ernähren, könnten die "fetten Monate" teuer zu stehen kommen. Denn ist der Körper fettes Essen nicht gewöhnt ist, verträgt er es auch schlechter. Will man bei der Gans lieber auf ein Ersatzmenü setzen, wäre der magerere Truthahn eine Alternative. Auch der Verzicht auf buttrige Saucen und gehaltvollen Knödel kann helfen, damit es spätestens nach den Weihnachtsfeiertagen kein böses Figur-Erwachen gibt.

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