Sa, 23. März 2019
01.09.2016 08:58

Lenovo auf der IFA

Moto Z Play und Hasselblad-Kameramodul angekündigt

Noch bevor sie im September in Österreich auf den Markt kommt, hat der IT-Konzern Lenovo seiner neuen Smartphone-Reihe Moto Z ein weiteres Aufrüst-Modul und ein neues Modell spendiert. Mit dem Moto Z Play will man ein Smartphone mit besonders langer Akkulaufzeit anbieten, ein Kamera-Modul, das in Zusammenarbeit mit dem Kamera-Profi Hasselblad entwickelt wurde, soll für besonders gute Fotos sorgen.

Profi-Kameras von Hasselblad sind sündhaft teuer und kosten mehrere Tausend Euro. Dagegen mutet die Moto-Z-Kameraerweiterung, die Lenovo gemeinsam mit Hasselblad entwickelt hat, mit einem Anschaffungspreis von 300 Euro geradezu günstig an. Das magnetisch am Smartphone zu befestigende Modul bringt zehnfachen optischen Zoom, einen Xenon-Blitz sowie RAW-Fotografie auf das Smartphone.

Die Kamera-Erweiterung liefert eine Auflösung von zwölf Megapixeln und fängt Bilder mit einem extragroßen Bildsensor im 1/2.3-Format ein. Optische Bildstabilisierung soll Verwackler unterbinden, ihren Strom bekommt die Hasselblad-Kamera direkt vom magnetisch damit verbundenen Smartphone.

Unser Ersteindruck: Das Hasselblad-Modul für das Moto Z stellt schnell scharf, übertrifft die reguläre Smartphone-Kamera insbesondere dann, wenn man näher an ein Motiv heranzoomen möchte und liefert auch im Zwielicht noch recht gute Bilder. Der Xenon-Blitz ist deutlich stärker als die LED-Blitze, die Smartphones normalerweise mitbringen.

Moto Z Play: AMOLED-Smartphone mit großem Akku
Mit dem Moto Z Play hat Lenovo auf der IFA außerdem einen neuen Vertreter seiner im September erscheinenden Smartphone-Schiene Moto Z enthüllt. Nach dem regulären Moto Z und dessen bruchsicherer, aber vorerst wohl auf den US-Markt beschränkter Force-Variante kündigen die Chinesen mit dem Moto Z Play ein Gerät an, das mit besonders langer Akkulaufzeit überzeugen soll. Der Hersteller verspricht zwei Tage Laufzeit mit einer Ladung des 3510 Milliamperestunden großen Akkus.

Die restliche Ausstattung umfasst Qualcomms Snapdragon-625-Prozessor mit acht Rechenkernen und zwei Gigahertz Takt, drei Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher. MicroSD-Karten mit bis zu zwei Terabyte Kapazität werden unterstützt, das 5,5-Zoll-Display basiert auf AMOLED-Technologie und löst mit Full-HD-Auflösung auf. Die Kamera liefert eine Auflösung von 16 Megapixeln und soll dank Laser- und Phase-Detection-Autofokus besonders flott scharfstellen. Die Frontkamera bietet fünf Megapixel Auflösung, gefunkt wird via LTE, N-WLAN, Bluetooth 4.0 und NFC. Kosten soll das Moto Z Play rund 500 Euro.

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