Microsoft-Prozess:

Die USA dürfen keine Server in Übersee anzapfen

Web
15.07.2016 09:10

Die US-Regierung hat einem amerikanischen Gericht zufolge kein Recht, auf Daten von Microsoft-Kunden auf ausländischen Servern zuzugreifen. Ein Bundesberufungsgericht in New York kassierte ein entsprechendes Urteil eines untergeordneten Gerichts aus dem Jahr 2014.

Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte vom Software-Konzern verlangt, auf einem Computer in Irland gespeicherte E-Mails auszuhändigen. Das Urteil des Berufungsgerichts gilt als Sieg für Datenschützer.

Microsoft betreibt weltweit große Datenzentren und sammelt mit Angeboten wie dem Cloud-Speicher OneDrive, dem E-Mail-Dienst Outlook oder seinem digitalen Assistenten Cortana große Datenmengen über seine Nutzer. Das Urteil des US-Gerichts soll verhindern, dass US-Geheimdienste diese Daten anzapfen, wenn sie auf Servern außerhalb der USA gespeichert sind.

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