Österreichs Universitäten begehen am 21. April erstmals gemeinsam den Welttag der Kreativität und Innovation. Die Veterinärmedizinische Universität Wien setzt dabei ein klares Zeichen: Tierschutz und Wissenschaft gehören zusammen.
Hund, Katze, Pferd, Kuh – wer in Österreich ein krankes Tier zum Arzt bringt, verdankt das auch einer Institution, die seit mehr als 260 Jahren verlässlich arbeitet: der Veterinärmedizinischen Universität Wien, kurz Vetmeduni. Gegründet 1765 auf Initiative von Kaiserin Maria Theresia, ist sie bis heute die einzige veterinärmedizinische Ausbildungsstätte des Landes.
Nicht nur für die Katz
Am 21. April rückt sie gemeinsam mit Österreichs Universitäten in den Fokus der Öffentlichkeit. Anlass ist der Welttag der Kreativität und Innovation der Vereinten Nationen. Unter dem Motto „Alles Uni“ zeigen die heimischen Hochschulen, dass ihr Beitrag für die Gesellschaft weit über Hörsäle und Labore hinausreicht.
Für die Vetmeduni Wien heißt das vor allem, sichtbar zu machen, was dort Tag für Tag geleistet wird. Denn diese Universität ist von großer Bedeutung für die Zukunft von uns allen. Rektor Matthias Gauly bringt es auf den Punkt: „Bei uns bedeutet ,Alles Uni‘, dass auch jedes Tier zählt. Und wir bilden die Fachkräfte aus, die künftig die flächendeckende Versorgung von Haus-, Nutz- und Wildtieren in Österreich garantieren und damit einen unverzichtbaren Beitrag für unser Land leisten.“
„Krone“-Tierecke als Fürsprecher
Als Botschafterin für den Aktionstag konnte „Krone“-Tierschutzexpertin Maggie Entenfellner gewonnen werden: „Haustiere sind für die meisten Menschen wichtige Familienmitglieder. Man möchte, dass es ihnen gut geht – und falls nötig, dass sie die beste medizinische Versorgung erhalten. Gut, dass es in Österreich veterinärmedizinische Forschung und Lehre auf höchstem Niveau gibt.“
Wilder als gedacht
Was viele nicht wissen: Der Campus im 21. Wiener Gemeindebezirk beherbergt mehrere Universitätskliniken und ist auch für akute Notfälle bei Haus- und Heimtieren eine wichtige Anlaufstelle. Darüber hinaus betreibt die Universität die VetFarm sowie das Wolf Science Center in Niederösterreich – ein international renommiertes Forschungszentrum, das untersucht, wie Wölfe, Hunde und Menschen miteinander leben.
Offene Türen für alle
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat dazu bald Gelegenheit. Bei der „Langen Nacht der Forschung“ am 24. April öffnet die Vetmeduni ihre Türen – mit Einblicken in Forschung, Lehre und klinische Praxis für alle Altersgruppen. Alle Details dazu finden Sie hier.
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