Di, 16. Oktober 2018

Nach Todes-Crash

07.07.2016 09:20

US-Behörden untersuchen weiteren Tesla-Unfall

Die US-Behörden untersuchen erneut einen Verkehrsunfall mit einem Wagen des Elektroautoherstellers Tesla. Eine Sprecherin der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA sagte am Mittwoch, derzeit würden Informationen seitens der Polizei des Bundesstaates Pennsylvania, des Unternehmens Tesla und des Fahrers des betroffenen Tesla-SUVs Model X zusammengetragen.

Vergangene Woche war erstmals ein tödlicher Unfall eines Tesla mit eingeschalteter Autopilot-Funktion bekannt geworden. Es gehe um einen Unfall, der sich am 1. Juli zugetragen habe, und die Frage, ob der Autopilot zum Unfallzeitpunkt eingeschaltet gewesen sei oder nicht.

Eine Tesla-Sprecherin sagte der Agentur, derzeit sei noch unklar, ob der Autopilot eingeschaltet gewesen sei. Dies könne damit zusammenhängen, dass die Antenne des Autopiloten bei dem Unfall beschädigt worden sein könne.

Der Tesla Model X hatte erst eine Leitplanke touchiert und ist danach mehrere Spuren kreuzend hinter einer Betonabsperrung auf dem Dach gelandet. Gegenüber der Polizei soll der Unfallfahrer behauptet haben, der Autopilot sei während des Unfalls aktiv gewesen, so die Detroit Free Press. 

Am Donnerstag vergangener Woche hatte Tesla den tödlichen Unfall mit einem anderen Modell, dem Model S, eingeräumt. Der Unfall ereignete sich nach Unternehmensangaben, als ein Lastzug im rechten Winkel vor dem selbstfahrenden Auto des Tesla-Modells S die Straße kreuzte. Möglicherweise habe der Autopilot den weißen Sattelauflieger nicht von dem taghellen Himmel dahinter unterscheiden können; die Bremsfunktion sei jedenfalls nicht ausgelöst worden.

Das SUV Model X, das mit "Autopilot" ausgestattet ist, ist erst seit Kurzem im Handel. Das Autopilot-System hatte Tesla im vergangenen Jahr vorgestellt. Es lässt Autos automatisch die Spur wechseln, die Geschwindigkeit verändern und die Bremse auslösen. Das Selbstfahrsystem kann aber jederzeit vom Fahrer überstimmt werden. Die Fahrer müssten auch bei Autopilot-Fahrten jederzeit die Hände am Lenker halten und tragen die Verantwortung für ihre Fahrten.

Tesla versucht derzeit, sich von einem Nischenanbieter für hochpreisige Elektroautos zu einem Hersteller für breitere Bevölkerungskreise zu entwickeln. Bis 2018 will der Konzern insgesamt 500.000 Autos pro Jahr bauen.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
0:2 im Test
Österreich im Test gegen Dänemark ohne Chance
Fußball International
1:2 beim Weltmeister
Deutschland verliert auch in Paris! Jogi, was nun?
Fußball International
Neymar & Co. siegen
Später Erfolg! Brasilien ringt Argentinien nieder
Fußball International
Spiele manipuliert?
Betrugs-Skandal in Belgien: U-Haft verlängert!
Fußball International
Gruppenplatz 2 fixiert
ÖFB-U21 wahrt EM-Chance mit irrem 3:2 gegen Russen
Fußball International
Neuer Strafenkatalog
Bundesliga setzt gegen „böse Fans“ auf Punktabzüge
Fußball National
Brisanter #brennpunkt
Innenminister Kickl im Talk mit Katia Wagner
Österreich
Klub greift durch
Nach Prügelei: Arda Turan muss hohe Strafe zahlen
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.