Im Herbst 2016 bringt Renault den neuen Twingo in einer Performance-Variante namens GT. Der Giftzwerg mit Heckantrieb bietet neben wilder Optik mehr Power und ein insgesamt sportlicheres Setup.
Äußerlich gibt sich das kleine Kraftpaket deutlich zu erkennen. Passend zum giftigen Charakter bietet Renault zum Beispiel die exklusive Lackierung Magma-Orange an. Hinzu kommen ein paar graue Längstreifen auf dem Dach und in den Flanken. Speziell designte 17-Zoll-Räder füllen zudem die Radhäuser auch dank einer Fahrwerkstieferlegung gut aus. Ein zusätzlicher Lufteinlass auf der linken Seite sowie ein Doppelauspuffrohr runden den sportlichen Trimm ab. Den Innenraum prägen orangefarbene Dekorelemente, Türeinstiegsleisten mit dem Renault Sport-Logo sowie Pedalerie und Schaltknauf in Metall.
Basis für den kleinen Spaßmacher ist der TCe90-Motor, dem Renault dank eines modifizierten Ansaugtrakts und einer überarbeiteten Motorsteuerung im GT 110 PS und 170 Nm entlocken kann. An die neue Leistungscharakteristik haben die Franzosen unter anderem das sechsstufige Doppelkupplungsgetriebe angepasst. Mit diesem Antrieb dürfte der Twingo GT in knapp über 10 Sekunden den 100-km/h-Sprint absolvieren und gut 180 km/h schnell werden.
Außerdem hat Renault den Wagen für höheren Kurvenspaß neu abgestimmt. Angepasst an die bessere Performance wurden die Aufhängung sowie die Kalibrierung des elektronischen Stabilitätsprogramms. Darüber hinaus soll der Twingo GT dank einer variablen Lenkübersetzung ein präziseres Handling und eine direkte Lenkung bieten. Letztere ist dank Heckantrieb zudem noch frei von Antriebseinflüssen.
Fehlt nur noch, dass man das (im normalen Twingo recht rigorose) ESP abschalten kann, um den Twingo richtig tanzen lassen zu können. Aber das wird's wohl nicht spielen.
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