Festgenommen wurde vorläufig niemand, trotzdem handelt es sich zweifelsfrei um die bisher größte Aktion gegen die Benutzer von Tauschbörsen in deutschsprachigen Ländern. Sämtliche Hausdurchsuchungen wurden zeitgleich durchgeführt, zahlreiche Computer und andere Beweismittel wurden beschlagnahmt.
Vorausgegangen waren monatelange Ermittlungen der Strafverfolger. 14 Gigabyte Log-Dateien wurden durchsucht, 40.000 Internetadressen herausgefiltert. Anhand der Daten der Internet-Provider wurden schließlich 3500 Nutzer identifiziert. Herausgesucht wurden jene, die im Beobachtungszeitraum 500 und mehr Dateien angeboten hatten. Die Beschuldigten müssen mit Schadenersatzforderungen der Musikfirmen rechnen, die nach bisherigen Erfahrungen zwischen 4.000 und 15.000 Euro liegen.
Nicht nur Jugendliche
Überrascht zeigte sich die Polizei von der Altersstruktur der Betroffenen. Es seien relativ wenige Jugendliche dabei gewesen, sehr viele junge Erwachsene, aber auch ältere Menschen.









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