Ohne "Ei"

MacBook statt iBook

Elektronik
22.05.2006 13:43
Es hat sich „ausge-ei-t“. Mit den kürzlich vorgestellten MacBooks kündigt Apple die Ära iBook und präsentiert zugleich seinen Einsteigerlaptop mit der neuen Intel-Architektur. Der Preis ist gleich (teuer) geblieben, geändert hat sich im Wesentlichen nur die Bildschirmgröße, die Performance und die Farben. Das MacBook gibt’s nämlich auch in Kohlschwarz!

Statt wie beim iBook zwei Bildschirmgrößen mit 12“ und 14“ wählt Apple beim MacBook die goldene Mitte und stattet es mit einem 13,3 Zoll großen Widescreen-Display aus. Drei unterschiedliche Ausstattungen gibt’s aber nach wie vor.

Die Generalausstattung
Integrierte iSight-Webcam, 512 MB Arbeitsspeicher, Soundkarte, WLAN-Karte (Airport Extreme), Ethernet-Anschluss, Bluetooth, zwei USB-Schnittstellen, ein Firewire-Anschluss und einen Monitorausgang via Mini-DVI-Port gibt’s für jedes MacBook. Auch das Entertainment Center „Frontrow“ mit Fernbedienung.

Grafikkarte kommt diesmal von Intel
Auch die Intel-Grafikkarte mit 64 Megabyte shared Memory ist in jeder Variante zu finden. Hier macht sich die Firmen-Partnerschaft zum ersten Mal leicht negativ bemerkbar, denn beim iBook war noch eine ATI-Grafikkarte enthalten, die nicht am Arbeitsspeicher mitnascht.

Die drei MacBooks im Detail
In der Basisvariante kommt das MacBook nur in Weiß, mit 1,83 GHz Intel Core Duo Prozessor, DVD-CDR/W-Combolaufwerk und 60 GB Festplatte. Bei der mittleren Variante packt Apple einen 2-GHz-Prozessor und das Mutliformat-DVD-Brenner-Laufwerk „Superdrive“ drauf. Die dritte Variante gibt’s nur in Schwarz, erweitert um eine 80-GB-Festplatte.

Wer Obst haben will, muss blechen
Die Preise sind aber unverschämt saftig. 1.119 Euro blättert man für das Basis-MacBook hin, 200 Euro mehr für die mittlere Version und schließlich 1.519 Euro für das schwarze Top-Modell.


Fotos: Apple

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