Sicherheitsleck

Nach Fiat Chrysler nun auch Autos von GM gehackt

Web
31.07.2015 08:32
Nach Fiat Chrysler sieht sich nun auch General Motors mit einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in seinen Autos konfrontiert. Einem Sicherheitsexperten gelang es nach eigener Auskunft, über eine Handy-App in die Bordelektronik einzudringen. Damit könne er aus der Ferne unautorisiert Fahrzeuge öffnen und den Motor starten, erklärte Samy Kamkar in einem Donnerstag veröffentlichten Video.

Er empfahl, die App "OnStar RemoteLink" nicht zu benutzen, denn Hacker könnten mit ihr über eine Sicherheitslücke Zugriff auf GMs OnStar-Kommunikationssystem erhalten. Ein GM-Sprecher kündigte eine verbesserte Version der App an, mit der das Problem gelöst sei. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, Vertreter des Autokonzerns hätten über den Fall mit der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gesprochen.

Erst vergangene Woche hatte Fiat Chrysler 1,4 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen, um eine neue Software einzusetzen. Sie soll verhindern, dass Hacker wichtige Funktionen wie den Motor oder die Lenkung fernsteuern können. Nach NHTSA-Angaben handelt es sich um den ersten Fahrzeugrückruf überhaupt, der auf Sorgen um die Cybersicherheit zurückzuführen ist.

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