Chefjurist beteuert:

Twitter will hart gegen IS-Nachrichten vorgehen

Web
16.03.2015 09:21
Das Online-Netzwerk Twitter will Inhalte von Unterstützern der Terrormiliz IS so schnell wie möglich aus seinem Dienst entfernen. "Wir nehmen das ernst und haben die betreffenden Teams aufgestockt", schrieb der Chefjurist des Unternehmens an einen Ausschuss des US-Kongresses.

Twitter werde das Netzwerk allerdings nicht selbst nach möglichen IS-Tweets durchforsten, schrieb Unternehmensjurist Vijaya Gadde. Alle Tweets zu durchsuchen, sei angesichts der Menge nicht möglich. Stattdessen sollten Nutzer das Unternehmen über eine Meldefunktion auf Nachrichten aufmerksam machen.

Dann werde geprüft, ob die Tweets gegen die Regeln verstoßen. "Wir haben Tausende Twitter-Profile von Terror-Organisationen oder Unterstützern suspendiert, weil ihre Gewaltdarstellungen gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen", erklärte Gadde in dem Brief.

Die US-Abgeordneten hatten Twitter gebeten, mehr gegen die Verbreitung extremistischer Propaganda von Terroristen zu unternehmen. IS-Kämpfer nutzen Twitter und andere Online-Netzwerke massiv, um ihre Gräueltaten zu präsentieren und Anhänger anzulocken.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
16.03.2015 09:21
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt