Was haben chinesische Spieleentwickler, historische Waffen und eine Schottergrube im Innviertel gemeinsam? Mehr, als man vermuten würde! Für den perfekten Knall reisten vier Gäste aus Fernost eigens nach Oberösterreich. Was sie dort suchten, könnte schon bald Millionen Gamer auf der ganzen Welt begeistern.
Absolute Ruhe, bitte! Kein Wort, kein Husten, kein noch so kleines Geräusch darf die Stille stören. Dann fällt ein Schuss. Was normalerweise für ordentlich Lärm sorgt, ist diesmal ausdrücklich erwünscht. Denn im Schießzentrum Innviertel in Hohenzell wird nicht einfach nur geballert. Hier entsteht der Sound für die virtuelle Welt. Und dafür sind eigens vier Vertreter der chinesischen Videospielindustrie um die halbe Welt gereist.
Von YouTube ins Innviertel
Aber von vorne: Die ungewöhnliche Geschichte begann ausgerechnet auf YouTube. Dort stießen die Chinesen auf Videos der Brüder Alex und Christoph Gurtner vom gleichnamigen Waffenhof in Eggerding. Die beiden sind nicht nur Waffenexperten, sondern verfügen auch über ein beeindruckendes Arsenal historischer Schusswaffen. Genau das machte sie für die Spieleentwickler aus Fernost interessant.
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