Ein unterirdischer Kreisverkehr, 450 Auflagen und ein straffer Zeitplan bis 2030. Der Bau des Stadttunnels Feldkirch ist eines der größten Infrastrukturprojekte der Vorarlberger Landesgeschichte. Im „Krone“-Interview berichtet Martin Zitt, Leiter der Abteilung Straßenbau, über den aktuellen Stand der Arbeiten, die finanziellen Risiken und nimmt Stellung zur Kritik am Großprojekt.
„Krone“: Herr Zitt, die Bärenkreuzung ist jeden Tag verstopft, das Projekt kostet Unmengen an Geld und ist umstritten. Können Sie den Feldkirchern wirklich versprechen, dass dieser Tunnel am Ende die erhoffte Rettung bringt?
Martin Zitt: Wir gehen fest davon aus. Die Bärenkreuzung ist einer der am stärksten frequentierten Verkehrsknotenpunkte in Vorarlberg. Dieser ist schlichtweg überlastet – Staus gibt es nicht mehr nur zu Stoßzeiten, sondern fallweise auch mitten am Tag. Feldkirch braucht den Stadttunnel als Entlastungsprojekt – inklusive begleitender Maßnahmen.
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