Die Zukunft des Pensionssystems ist Dauerthema der Politik und ein Daueraufreger in den Medien. „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr empfiehlt einen Blick in die Geschichte.
Die Problematiken rund um unser Pensionssystem an dieser Stelle in krassen Farben oder nüchternen Statistiken aufzumalen, erspare ich mir, wer will, kann sich das alles multimedial „reinziehen“. Mir geht es um viel Grundsätzlicheres: Die Rente kommt vom Lateinischen „reddere“ („zurückgeben“) – man gibt mir also zurück (mit Zinsen), was ich vorher gegeben habe. Dagegen leitet sich der Begriff Pension von „pendere“ („Geld abwägen, bezahlen“) ab. Da wird folglich nichts zurückgegeben, stattdessen bezahlt der beruflich Aktive den Pensionisten, bis er selbst von späteren Aktiven bezahlt wird. Das Problem an dieser Gleichung: Es gibt zu viele Alte.
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