Kärntens Gemeinden geraten finanziell zunehmend unter Druck. Mit 112 Millionen Euro bis 2028 will das Land wichtige Investitionen fördern. Doch reicht das aus? Die „Krone“-Aktion „Die Stimme Kärntens“ rückt die Anliegen der Gemeinden, die auch bei der Bürgermeister:innen-Konferenz Thema waren, in den Mittelpunkt.
„Starke Gemeinden sind die Grundlage für ein starkes Kärnten“, betonte Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger bei der Bürgermeisterkonferenz im Casineum Velden. Über das Bedarfszuweisungsmodell sollen gezielt wichtige Vorhaben unterstützt werden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem kommunale Straßen, Gemeindepartnerschaften und die Baukulturförderung. Auch Hitzeschutzmaßnahmen in Kindergärten und Volksschulen sowie nachhaltige Konzepte für die Entwicklung der Orte werden gefördert.
Landesvize Martin Gruber verweist auf die Bedeutung einer funktionierenden Infrastruktur – gerade im ländlichen Raum. Sie sei entscheidend für Lebensqualität und wirtschaftliche Chancen. Kooperationen zwischen Gemeinden sollen deshalb stärker unterstützt werden. Wenn sie Aufgaben gemeinsam angehen, können Ressourcen gebündelt und Lösungen für ganze Regionen gefunden werden.
Förderungen allein lösen Probleme nicht
Doch Förderungen allein lösen nicht jedes Problem. Denn Gemeinden müssen häufig auch einen eigenen finanziellen Beitrag leisten. „Manche Gemeinden können sich den eigenen Anteil einfach nicht leisten“, gibt Wilfried Pichler, Bürgermeister von Sachsenburg, zu bedenken. Er fordert deshalb eine gerechtere Verteilung der Einnahmen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Besonders kritisch sieht er den bestehenden Finanzausgleich, der dringend neu verhandelt werden müsse.
Damit ist eine Frage aufgeworfen, die weit über einzelne Bauprojekte hinausgeht: Wie viel Unterstützung brauchen Kärntens Gemeinden, um ihre Aufgaben auch künftig erfüllen zu können? Und wo muss die Politik ansetzen, damit nicht ausgerechnet dort gespart wird, wo die Menschen ihren Alltag leben?
Genau hier setzt „Die Stimme Kärntens“ an
Die Anliegen der Menschen vor Ort sollen sichtbar werden. Denn starke Gemeinden sind mehr als Verwaltungseinheiten – sie sind das Fundament des Zusammenlebens in Kärnten. Nehmen Sie an der Umfrage teil, und geben Sie Ihrer Region eine Stimme. Alles, was Sie brauchen, ist ein aktives Profil auf krone.at.
So verhindern wir gezielte Beeinflussung – zum Beispiel, dass einzelne Personen ihre Stimme beliebig oft abgeben oder „Die Stimme Kärntens“ durch automatisierte Mehrfachteilnahmen verzerrt wird. Und: Jedes Profil kann nur einmal mitmachen. Die Anonymität bleibt gewahrt!
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