Sonderlandtag

Stromversorgung muss in öffentlicher Hand bleiben!

Steiermark Newsletter
22.09.2026 10:35

Es kommt nicht allzu oft vor, dass die 48 Mandatare des Landtags zum „Sondersitzen“ verdonnert werden. Zuletzt war das am 13. November 2024, nur wenige Tage vor der Landtagswahl, der Fall. Damals ging es um das (mittlerweile eingestampfte) Leitspital Liezen. Heute ist es wieder so weit.

Aktuell im Fokus: die geplante Investorensuche für die Energie Steiermark. Insgesamt 66 knackige Fragen stellen SPÖ-Parteichef Max Lercher und Co. an Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP). Die wichtigste dabei: „Besitzt das Land Steiermark am Ende des vorgestellten Prozesses noch hundert Prozent der Anteile am Landesenergieversorger, ja oder nein?“

Im Publikum sitzen auch die Energie-Steiermark-Chefs Martin Graf und Werner Ressi sowie Aufsichtsrats-Vorsitzender Karl Rose, Verfechter des Projekts. Auch Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) und Vize Manuela Khom drängen auf eine Kapitalerhöhung, um Milliardeninvestitionen in die Netzinfrastruktur möglich zu machen. 

Abseits des politischen Geplänkels: Wichtig ist, dass die Hoheit über die Energieversorgung in der öffentlichen Hand bleibt. Ein Ausverkauf an private Firmen, wie in anderen Ländern bereits schiefgegangen, kommt für die Steirer nicht infrage!

Kommen Sie gut durch diesen Dienstag!

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