Beharrlichkeit ist mehr als sturer Fleiß oder blindes Durchhalten; sie ist die Kunst, sich vom Scheitern nicht innerlich besiegen zu lassen. Autor Robert Schneider begibt sich auf Spurensuche nach einer vergessenen Tugend, die keine Erfolgsgarantie bietet, aber unserem Handeln Sinn verleiht.
In der deutschen Sprache gibt es eine Reihe von Bezeichnungen, die Charaktereigenschaften benennen, welche, wie es scheint, immer mehr in Vergessenheit geraten. Sei es, dass die Begriffe selbst aus der Mode geraten sind, sei es, dass der Inhalt dieser Charaktereigenschaften obsolet geworden ist. Das alte Wort Beharrlichkeit ist so ein Begriff, und es lohnt sich, diesem vielsagenden und schillernden Wort ein wenig auf die Spur zu kommen.
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