Verletzte in Skiathos
Warum Planespotting im Urlaub keine gute Idee ist
Die griechische Urlaubsinsel Skiathos ist nicht nur für ihre prächtigen Sandstrände und als Drehort des Musikfilms „Mamma Mia!“ bekannt, sie zieht auch sogenannte Planespotter magisch an: Der Flughafen grenzt dort direkt an den Strand, man kann Starts und Landungen aus nächster Nähe beobachten. Doch das ist riskant: Zwei Touristinnen aus Italien erlitten schwere Verletzungen. Krone+ erklärt die Risiken beim „Planespotting“ – und zeigt Ihnen die gefährlichsten Flughäfen, an denen es stattfindet.
Die Zwischenfälle ereigneten sich im Abstand weniger Tage: Am 10. August beobachtete eine italienische Touristin am Flughafen Skiathos startende und landende Flugzeuge, als sie von den Turbinenwinden einer Maschine erfasst und zu Boden geblasen wurde. Resultat: eine schwere Kopfverletzung und eine Gehirnblutung. Die Frau wurde für eine Notoperation auf das griechische Festland geflogen. Nur drei Tage später der nächste Zwischenfall: Eine weitere Italienerin geriet in die Turbinenwinde, wurde umgeweht – und brach sich den Arm. Obwohl rund um den Flughafen zig Warnschilder aufgestellt wurden, unterschätzen viele Touristen die Gefahr durch den „Jetblast“.

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