Ein heftiges Unwetter fegte am Dienstagabend über das Rheindelta. Die Feuerwehren mussten wiederholt ausrücken, um blockierte Straßen und Wege von Geäst zu befreien. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Kurz vor 21.30 Uhr zog die Gewitterfront über das Gemeindegebiet von Höchst hinweg. Rasch gingen bei der Rettungsleitstelle die ersten Meldungen über unpassierbare Verkehrswege ein. Fünfmal rückten die ehrenamtlichen Helfer im Zuge des kurzen aber heftigen Gewitters aus.
Garagendach beschädigt
In der Gaißauer Straße brach ein Baum auf halber Höhe ab und krachte direkt auf die Landesstraße 19. Andernorts stürzte ein Baum auf einen Radweg und beschädigte dabei das Dach einer angrenzenden Garage.
Ebenso kam es auf dem Fahrradweg in Richtung Gaißau, im Neufeld sowie in der Rohrstraße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch entwurzelte Bäume und abgebrochenes Geäst.
Fahrbahnen zügig geräumt
Die Florianis arbeiteten die Einsatzstellen routiniert nacheinander ab. Mit Kettensägen zerkleinerten die 38 angerückten Feuerwehrmänner und -frauen das Holz und legten die Straßen frei. Insgesamt standen vier Fahrzeuge im Arbeitseinsatz.
Auch in anderen Landesteilen, vor allem in der Region zwischen Dornbirn und Frastanz, kam es zu weiteren Feuerwehreinsätzen.
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