Austria Lustenau, der Wiener Sportklub, die Vienna oder der SV Horn. Die Fußballer-Vita von Aleksandar Djordjevic ist lange und bewegt. Seit dieser Saison ist der Routinier, der sich einst schon mit Steffen Hofmann oder Aleksandar Dragovic matchte, bei den Amateuren von Zweitligist SW Bregenz als Spielertrainer im Einsatz.
Beim 4:0-Sieg der Bregenzer Amateure im Fan.at Spiel der Runde in Satteins standen vier Profis im Team der Bodenseestädter. Darunter der 45-jährige Aleksandar Djordjevic: „Es wundert mich, dass er sich das noch antut, es tut ihm sichtlich alles weh. Aber offensichtlich ist der Spaß größer als der Schmerz“, sagt Amateur-Koordinator Volker Schiener über seinen Spielertrainer.
„Klare Wettbewerbsverzerrung“
Schiener hatte nach der ersten Partie, als man noch mit sechs Profis angetreten war, die Notbremse gezogen: „Das darf nicht sein, dass so viele Profis spielen. Das ist klare Wettbewerbsverzerrung. Jetzt spielen wir mit weniger, allerdings sind die jungen Spieler noch unerfahren und brauchen Unterstützung. Von der letztjährigen Aufstiegself sind nur drei geblieben.“ Alle anderen sind weitergezogen. „Weil sie bei anderen Klub ein wenig mehr Geld bekommen als bei uns. Wir zahlen eine Siegprämie, bei Aufstieg bekommt jeder Spieler zusätzlich 1000 Euro“, verrät Schiener.
Abstiege ärgern Schiener
Der sich über die beiden letzten Abstiege der Amateure ärgert: „Der Verein hat eine große Chance ausgelassen. Nur zugeschaut, wie die Amateure runterfallen. Jetzt ist der Abstand zu den Profis in Liga zwei groß geworden. Wir müssen uns zumindest in die Landesliga zurück arbeiten“, sagt Schiener. Die Mannschaft hat eigentlich schon vier Spiele gewonnen. Die Partie gegen Röthis 1b wurde im Nachhinein strafbeglaubigt, weil der Spielbericht zu spät ausgefüllt wurde.
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