In Bundesliga

15 Kicker halten blau-gelbe Fahne im Oberhaus hoch

Sport
09.09.2026 09:00

NÖ-Klubs gibt ’s in der Bundesliga seit dem Abstieg der Admira 2022 keine mehr, dafür viele niederösterreichische Fußballer! Während ein Enzesfelder den GAK als Kapitän auf’s Feld führt, ist ein Mödlinger Rapids Zukunftsaktie. In Lustenau verwirklichte sich ein Hollabrunner Spätzünder seinen Traum.

Der Traum von der Bundesliga blieb den NÖ-Klubs seit dem Abstieg der Admira 2022 verwehrt. Einen blau-gelben Anstrich gibt’s im rot-weiß-roten Oberhaus trotzdem. Insgesamt 15 Niederösterreicher halten die Landesfahne hoch, zählen bei ihren Klubs oftmals zu den Leistungsträgern. Allen voran Youngster Jakob Schöller. Der Mödlinger ist Rapids Zukunftshoffnung in der Abwehr, aber leider auch regelmäßig verletzt. Neben Schöller gibt’s bei Grün-Weiß mit dem Tullner Dominik Vincze und dem Ruprechtshofner Jonas Auer zwei weitere NÖ-Kicker.

Rapid setzt auf Jakob Schöller
Rapid setzt auf Jakob Schöller(Bild: APA/TOBIAS STEINMAURER)

Im violetten Teil Wiens laufen mit Lukas Wedl, Valentin Toifl und Florian Wurstinger ebenfalls drei Niederösterreicher auf. Wobei in Favoriten nur der Pfaffstättner Wustinger auf regelmäßige Bundesliga-Minuten kommt. Hut ab. Der 23-Jährige musste bereits drei Kreuzbandrisse wegstecken. In Lustenau verwirklichte sich der Hollabrunner Albin Gashi seinen Traum.

Albin Gashi schaffte den Sprung in die Bundesliga
Albin Gashi schaffte den Sprung in die Bundesliga(Bild: GEPA)

Mit erst 29 Jahren feierte der Flügel sein Erstliga-Debüt. „Viele in meinem Umfeld haben nicht mehr dran geglaubt – ich aber schon“, lacht der Ex-Admiraner, der wie der Gmünder Dominik Weixelbraun ein Fixposten im Klub ist. Team-Kollege Haris Ismailcebioglu kam indes nur zu zwei Kurzeinsätzen.

Auch den Badener Vesel Demaku verschlug es ins Ländle, gibt im Altacher Mittelfeld den Takt vor. Während Lukas Spendlhofer und Liverpool-Leihgabe Armin Pecsi in der Steiermark bei Hartberg unter Vertrag stehen, führt Stürmer Daniel Maderner den GAK als Kapitän aufs Feld.

GAK-Kapitän Daniel Maderner
GAK-Kapitän Daniel Maderner(Bild: GEPA)

Auf Teilzeit. Abgang nach 17 JahrenDer Enzesfelder kämpft in Graz um seinen Stammplatz. Maderner: „Mein Anspruch ist, von Beginn an zu spielen. Ist natürlich nicht so lustig, wenn man zurückstecken muss. Von den Erfolgen profitierst du am Ende aber als Mannschaft.“ Für sein Team da ist auch Lukas Malicsek.

Der Götzendorfer kehrte im Sommer Jugendklub Admira nach 17 Jahren den Rücken und wechselte zu Ried. „War mit 27 Jahren vielleicht meine letzte Chance auf die Bundesliga.“ Auch Marco Schabauer verließ die Südstadt, folgte Trainer Thomas Silberberger nach Wolfsberg. Schabauer: „Ich habe mich super eingelebt.“ Moritz Oswald in Tirol. Der Perchtoldsdorfer wurde von Stammklub Rapid bei der WSG aber nur „geparkt“.

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