Nach der 33:35-Auswärtspleite bei den BT Füchsen zum Auftakt der neuen HLA Meisterliga-Saison ist beim HC Hard für das heutige Heimspiel (ab 19 Uhr im Livestream auf SPORT Krone) gegen Ferlach Wiedergutmachung angesagt. Alles andere als eine leichte Aufgabe, wie die letzten Duelle mit den Kärntnern gezeigt haben.
„Für mich persönlich ist das Spiel gegen Ferlach immer etwas Besonderes“, sagt Hards Nico Sager, der vor der vergangenen Saison von den Kärntnern an den Bodensee gewechselt war. „Weil ich dort noch viele Jungs sehr gut kenne und natürlich einige schöne Erinnerungen mit dem Verein verbinde. Sobald es aber aufs Spielfeld geht, gibt es für 60 Minuten keine Freunde.“
Fehler müssen abgestellt werden
Seine Ex-Kollegen können sich fürs heutige HLA Meisterliga-Match (19) also auf einiges gefasst machen. „Wir wollen vor heimischem Publikum von Anfang an Vollgas geben, die Fehler aus dem ersten Spiel abstellen und zeigen, dass wir es besser können“, erklärt der 22-Jährige und spricht die bittere 33:35-Auswärtspleite an, die man am vergangenen Samstag zum Saisonauftakt bei den BT Füchsen einstecken musste – und das trotz eines starken Starts inklusive einer frühen Drei-Tore-Führung.
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Dass es bei den Roten Teufeln eine deutliche Steigerung – insbesondere in der Abwehr – braucht, ist klar. Zumal die Ferlacher definitiv keine Jausengegner sind. Zum Saisonauftakt gab es gegen den HC Linz vor eigenem Publikum einen klaren 34:28-Sieg, bei dem man sogar einen frühen Vier-Tore-Rückstand bis zur Pause in eine 16:14-Führung umdrehen konnte.
Eine offene Rechnung
Aber nicht nur deshalb ist man in Hard vor der Kärntner gewarnt. „Auch von der vergangenen Saison haben wir noch eine Rechnung offen“, weiß Sager. Damals setzte es zuerst eine bittere 27:32-Heimniederlage, ehe man auch auswärts mit 28:33 als Verlierer vom Parkett gehen musste. Der letzte Harder Sieg gegen die Rosentaler datiert vom 5. April 2025: Damals feierte man auswärts nach einer grandiosen zweiten Hälfte einen klaren 33:26-Sieg. „Wir wollen uns vor heimischem Publikum zurückkämpfen, unser Selbstvertrauen zurückgewinnen und ein besseres Spiel als zum Auftakt zeigen“, gibt Keeper Lukas Gurskis die Marschroute für heute Abend vor.
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