Gleich drei Stürmerinnen aus Vorarlberg gehen in der deutschen Bundesliga auf Torjagd. Noch muss das Trio aus dem Ländle auf das erste Erfolgserlebnis in der neuen Saison warten. Grund zur Freude hat dafür eine vierte VFV-Kickerin, die erst vor dieser Spielzeit von Altach zu Absteiger Essen gewechselt war.
Ein spezielles Jubiläum gab es am Montagabend für die Feldkircherin Eileen Campbell. Die ÖFB-Teamstürmerin in Diensten von Union Berlin bestritt im „Stadion An der Alten Försterei“ ihr bereits 50. Spiel in der deutschen Bundesliga. Zum Feiern gab es für die 25-Jährige und ihre „Eisernen“ allerdings nichts: Gegen Eintracht Frankfurt setzte es im dritten Saisonspiel die dritte Pleite.
Damit muss Campbell, die im Jänner 2024 von Altach zuerst nach Freiburg und im Juli 2025 nach Berlin gewechselt war, weiter auf ihren ersten Saisonstreffer warten und hält weiter bei elf Toren und sieben Assists in der Liga. Ihr Marktwert verdreifachte sich seit ihrem Wechsel nach Deutschland laut dem Portal „Soccerdonna“ allerdings auf stolze 150.000 Euro.
Brunold und Natter auf Torjagd
Mit der Dornbirnerin Carina Brunold und der Mellauerin Linda Natter sind noch zwei weitere Ländle-Angreiferinnen in der deutschen Bundesliga engagiert. Während die 21-jährige Natter bei der TSG Hoffenheim in der Vorsaison von einer zähen Knieverletzung ausgebremst wurde, möchte sie in dieser Spielzeit durchstarten. In den ersten drei Partien kam sie jeweils als Joker, blieb aber noch ohne Torerfolg.
Die 23-jährige Brunold war vor dieser Saison vom SKN St. Pölten zum SC Freiburg gewechselt und kam dort bei drei Joker-Einsätzen bislang zu 64 Bundesliga-Spielminuten. Auf ihr erste Ligator wartet die ÖFB-Teamstürmerin aber noch.
Albrecht ist in Essen gesetzt
In Deutschland so richtig eingeschlagen hat Selina Albrecht. Die Bregenzerwälderin war von Altach zu Bundesligaabsteiger SGS Essen gewechselt. Dort ist die 20-Jährige in der Verteidigung gesetzt und ihr Team nach fünf Runden noch immer ohne Verlustpunkte.
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