Man fragt sich, wer Spuren besser verwischt: die Räuber des Millionencolliers im MAK (Museum für angewandte Kunst) oder Museumsdirektorin Lilli Hollein. Die wollte zuerst gar nichts dazu sagen. Dann erzählte sie, die Tat sei aktiv „unter Kontrolle gebracht worden“. Die Realität sah offenbar anders aus.
Nach Zeugenberichten über minutenlanges ungestörtes Einhämmern der Räuber auf die Vitrinen und zeitgleichem Chaos in ihrem Haus ruderte sie mit der Aussage zurück, sie habe das Sicherheitskonzept für die „Glanzstücke“-Ausstellung nicht zu verantworten, es sei aber einwandfrei gewesen. (Zumindest die Täter dürften zustimmen.) Trotzdem stellte Hollein im Nachhinein jene Metalldetektoren beim Eingang auf, die sie vorher als unsinnig abgetan hatte.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.