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Kasperl der Woche

Ein Juwel von einer Museumsdirektorin

Wien
06.09.2026 16:00

Man fragt sich, wer Spuren besser verwischt: die Räuber des Millionencolliers im MAK (Museum für angewandte Kunst) oder Museumsdirektorin Lilli Hollein. Die wollte zuerst gar nichts dazu sagen. Dann erzählte sie, die Tat sei aktiv „unter Kontrolle gebracht worden“. Die Realität sah offenbar anders aus.

Nach Zeugenberichten über minutenlanges ungestörtes Einhämmern der Räuber auf die Vitrinen und zeitgleichem Chaos in ihrem Haus ruderte sie mit der Aussage zurück, sie habe das Sicherheitskonzept für die „Glanzstücke“-Ausstellung nicht zu verantworten, es sei aber einwandfrei gewesen. (Zumindest die Täter dürften zustimmen.) Trotzdem stellte Hollein im Nachhinein jene Metalldetektoren beim Eingang auf, die sie vorher als unsinnig abgetan hatte.

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