Wohl mit Rad unterwegs

Strom-Sabotage: Polizei durchkämmt Hambacher Forst

Ausland
06.09.2026 16:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Polizei sucht nach immer nach dem „Klimaterrorist“, der bereits mehrere Anschläge auf das deutsche Stromnetz verübt hat. Ein Großeinsatz beim Hambacher Forst wurde gestartet – es gibt Hinweise, dass sich der Verdächtige Daniel V. dort aufhalten könnte. 

Laut Beobachtungen eines dpa-Reporters waren bis zu 100 Fahrzeuge der Polizei vor Ort. „Es sind Hinweise eingegangen und denen gehen wir nach“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Im Bereich des Hambacher Forst war auch der Lastwagen des Verdächtigen abgestellt, der zu einem Wohnmobil umgebaut wurde. Doch Daniel V. war weder dort noch in seinem Wohnhaus in Gevelsberg anzutreffen. 

Die Polizei veröffentlichte dieses Bild des Verdächtigen und hofft auf Hinweise aus der ...
Die Polizei veröffentlichte dieses Bild des Verdächtigen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den 48-Jährigen zu fassen.(Bild: Polizei Brandenburg)

Verdächtiger könnte mit Fahrrad unterwegs sein
Der 48-Jährige könnte nun auf zwei Rädern unterwegs sein: „Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen könnte der Gesuchte mit einem Fahrrad der Marke Trenoli, Modell Tazio Sportivo M, Rahmenhöhe 56 Zentimeter, unterwegs sein“, so der Polizeisprecher laut „Bild“.  

Mit diesem Fahrrad könnte der Verdächtige momentan unterwegs sein.
Mit diesem Fahrrad könnte der Verdächtige momentan unterwegs sein.(Bild: Polizei Brandenburg)

Laut „taz“ soll der Verdächtige Medizin studiert haben – es ist allerdings nicht bekannt, ob er auch praktiziert hat. Zudem soll Daniel V. schon vor Längerem den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen haben, wie die „Zeit“ berichtete. Er soll schon als Kind als Einzelgänger aufgefallen sein, habe aber „immer freundlich gegrüßt“, zitiert die „Bild“ Nachbarn. 

Über sein Privatleben sei kaum etwas bekannt – Nachbarn hätten nie mitbekommen, ob er einen Job, einen Partner oder Familie habe. Sein Vater sei Architekt gewesen, aber sei bereits vor 15 Jahren gestorben. Seine Mutter soll früher als Lehrerin gearbeitet haben. 

Die Ermittler hatten am Samstag einen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen aus Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet veröffentlicht. Die versuchten Sabotageakte konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und zuletzt Sachsen. In allen drei deutschen Bundesländern wird noch Braunkohle abgebaut und verstromt. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung