Es ist wie die berühmte Nadel im Heuhaufen: Seit Wochen versucht die Landesanitätsdirektion herauszufinden, was die Quelle für die Welle von Legionellen-Infektionen im Linzer Großraum ist. Dabei geriet sogar ein Baustellen-Roboter unter Verdacht.
Mittlerweile sind 22 Erkrankungsfälle bekannt geworden. Fünf Patienten werden im Spital behandelt, zwei davon liegen auf der Intensivstation. Bisher wurden mehr als 100 Proben an verschiedenen Orten, sprich den Haushalten der Betroffenen, aber auch öffentlichen Einrichtungen entnommen. „Eine Legionellen-Infektion entsteht durch Aerosol, also überall, wo stehendes Wasser aus Leitungen vernebelt wird, sei es in einer Dusche oder durch Sprühnebelanlagen wie beim Neuen Dom oder der Tabakfabrik in Linz“, sagt Elisabeth Bischof von der Landessanitätsdirektion OÖ.
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