Dreieinhalb Jahre nach dem Felssturz mit zwei Toten in Steyr (Oberösterreich) beginnen nun die Sprengarbeiten an zwei Felsnasen im Hang. Die Sicherung des gefährlichen Steinwalls stößt jedoch auf Widerstand: Einige Anrainer wollen ihre Häuser trotz des bestehenden Gefahrengebiets nicht verlassen.
„Achtung, Sprengarbeiten! Bitte den Gefahrenbereich sofort verlassen!“, ertönt eine Megafonstimme in der Siedlung Unterhimmel in Steyr. Nach einem zweimaligen Signal wird die erste Sprengung gezündet. Dies aber 30 Minuten zeitverzögert, denn eine Handvoll Bewohner war zu stur, um ihr Haus im Gefahrenbereich zu verlassen und benötigten eine „Extra-Einladung“ der Polizei. Erst nachdem die Betroffenen widerwillig ihre Behausungen verlassen hatten, durfte ordnungsgemäß gesprengt werden.
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