Der Vorstand informierte die Mitarbeiter des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing bei einer Versammlung in der Betriebskantine über den radikalen Strategiewechsel – inklusive eines weiteren Stellenabbaus. Konzernbetriebsrat Michael Bichler erzählt im „Krone“-Gespräch, wie es weitergeht.
Es ist die nächste Hiobsbotschaft für die weltweit rund 7700 Mitarbeiter von Faserhersteller Lenzing: Der Leitbetrieb will, wie berichtet, bis Ende 2027 rund 2000 Jobs streichen. „Speziell für die Kollegen in Heiligenkreuz war das ein Schock“, sagt Michael Bichler, Mitglied des Konzernbetriebsrates. Denn das burgenländische Werk soll bis Jahresende schließen. Doch auch der bereits im Herbst angekündigte Abbau von Verwaltungsstellen ist noch nicht abgeschlossen: Rund 340 Mitarbeiter müssen noch gehen, der Großteil davon am Hauptsitz in Lenzing.
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