Im Rahmen ihres Vorarlberg-Besuchs traf die „Krone“ Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) und sprach mit ihr über die schwierige Wirtschaftslage im Land, Entlastungsmöglichkeiten für Unternehmen und die drohende Deindustrialisierung.
„Krone“: Frau Eibinger-Miedl, die österreichische Wirtschaft durchlebt momentan sehr herausfordernde Zeiten. Wie nehmen Sie als Finanzstaatssekretärin die Lage wahr?
Barbara Eibinger-Miedl: Ja, wir müssen leider feststellen, dass wir in den vergangenen Jahren an Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Deswegen war es uns auch wichtig, dass wir in jenen Bereichen, wo die Betriebe die größten Problemfelder ausmachen, für Entlastung sorgen. Das ist der Bereich der Lohnnebenkosten, den wir jetzt senken werden. Oder auch der Bereich der Energiekosten, wo wir bereits mit einer Senkung der Elektrizitätsabgabe reagiert haben. Ein Dauerbrenner ist das Thema Bürokratie. Da haben wir noch einiges zu tun.
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