Liebe Krone-Leser! Mit einem Einbruch von 34 Prozent sind die Nächtigungszahlen der arabischen Gäste im Bundesland Salzburg stark eingebrochen, manche Hotels haben nur die Hälfte der Gäste. Trotz der noch immer instabilen Lage aufgrund des Krieges im Iran hoffen Touristiker auf einen guten Sommer.
Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass sich der Tourismus im Bundesland Salzburg noch immer auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Die aktuelle Situation der ausbleibenden Araber betrifft vor allem den Pinzgau – Wasser, frische Luft und kühle Abende sind für zahlungskräftige Gäste aus Saudi-Arabien, Kuwait und den Arabischen Emiraten nahezu paradiesisch.
Doch die Unsicherheit, ob Flüge stattfinden und wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt, schlägt sich auf die Buchungszahlen nieder. Und das so deutlich, dass es sogar im Straßenbild in Zell am See und Kaprun sichtbar sei, wie ein Apartment-Vermieter der „Krone“ verraten hat.
In anderen Regionen – etwa der Stadt Salzburg – ist die Lage für Hotels und Co wesentlich einfacher, die Zimmer gut gebucht. Und wenn jemand ausfällt oder storniert, gibt es hier rasch Ersatz. Die meisten Nächtigungen im Bundesland stammen ohnehin von Deutschen, dicht gefolgt von Gästen aus Österreich.
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