Bluttat in Polen
Messerangriff an Schule: Mehrere Verletzte
Ein mit einem Messer bewaffneter junger Mann hat am Mittwoch ein Blutbad an einer polnischen Berufsschule angerichtet. Mindestens acht Personen sollen verletzt worden sein – zwei davon schwer. Ein 19-jähriger Verdächtiger ist in Haft.
Zu dem Angriff kam es in einem Berufsschulzentrum in der Stadt Ostroleka in der Woiwodschaft Masowien, knapp 100 Kilometer nördlich von Warschau. Nach Augenzeugenberichten soll der junge Mann ein Messer in der Hand gehalten und Menschen angegriffen haben. Die Attackierten hätten „Hilfe“ und „Ruft die Polizei“ geschrien. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste seien zum Unglücksort geeilt.
Nach dem Angriff habe der Täter das Schulgelände verlassen, hieß es. Er sei nach einer Fahndungsaktion am Stadtrand festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin.
Bürgermeister: „Lage unter Kontrolle“
Zum möglichen Motiv des Täters wird noch ermittelt. Der Bürgermeister von Ostroleka betonte, dass die Lage unter Kontrolle und der Täter festgenommen sei. Er kündigte psychologische Unterstützung für die betroffenen Schüler und Lehrer an. Das Berufsschulzentrum in der Stadt mit rund 48.000 Einwohnern wurde bis auf Weiteres geschlossen. Auch an allen anderen Schulen der Stadt wurde der Unterricht beendet.

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