Kurios: Die Fans des VfL Bochum dürfen auf der Osttribüne des Stadions künftig nicht mehr gemeinsam rhythmisch springen. Dies teilte der deutsche Zweitligist mit.
Der Grund sei aber nicht eine mangelnde Tragfähigkeit der Tribüne im Stehplatzbereich der Heimfans, sondern vielmehr könne ein „Unwohlsein-Effekt“ bei Zuschauern auftreten.
Im Zuge der laufenden Umbauarbeiten des Stadions habe ein Gutachten ergeben, dass „durch gemeinsames, rhythmisches Hüpfen oder Springen, also synchronisierte Bewegungen vieler Menschen, zum sogenannten Trampolineffekt kommen kann, der einen Unwohlsein-Effekt hervorruft“, so der Verein in einer Mitteilung.
Es droht die Sperrung
Die Bauaufsichtsbehörde habe daher per Ordnungsverfügung ein „Hüpfverbot“ festgelegt. Dies muss der VfL Bochum umsetzen und kontrollieren. Wird die Anordnung nicht eingehalten, droht im schlimmsten Fall eine komplette Sperrung der Ostkurve für bis zu 10.000 Zuschauer.
Das Verbot gilt bereits ab der kommenden Heimpartie am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Arminia Bielefeld. Dieses Verbot, darauf weist der Verein hin, „betrifft explizit beispielsweise nicht den Torjubel, sondern lediglich choreografiertes Springen.“ Erst mit Abschluss der Umbauarbeiten am Ruhrstadion im Jahr 2028 soll die Einschränkung wieder aufgehoben werden.
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