Heimkino-Trend

Günstig oder Premium? Drei Beamer im Test

Digital
13.07.2026 14:29

Ein großer Fernseher ist nicht für jedes Wohnzimmer die beste Lösung. Beamer werden deshalb immer beliebter – egal ob für den Filmabend, Serienmarathon oder die nächste WM-Fußballübertragung. Doch muss es gleich ein Gerät um mehrere Tausend Euro sein? Wir haben den Hisense C2 Pro, den BenQ GV50 und den Wanbo Cube 2S Pro ausprobiert. Drei Beamer, drei völlig unterschiedliche Preisklassen – und drei ganz verschiedene Konzepte.

Schon nach wenigen Minuten war klar: Der Hisense C2 Pro spielt in einer eigenen Liga. Er startet schnell, reagiert flott auf jede Eingabe und arbeitet angenehm leise. Auch die Fernbedienung war mit Abstand am schnellsten von allen Testprodukten. Besonders überzeugt hat uns aber die Bildqualität. Farben wirken bei Tageslicht und am Abend kräftig und leuchtend, das Bild ist scharf und macht selbst auf großer Projektionsfläche richtig Eindruck.

Natürlich hat das seinen Preis. Der C2 Pro ist mit Abstand mit 2300 Euro das teuerste Gerät im Test und außerdem deutlich größer als seine Konkurrenten. Wer jedoch echtes Heimkino sucht, bekommt hier das mit Abstand beste Gesamtpaket.

Hisense C2 Pro für rund 2300 Euro
Hisense C2 Pro für rund 2300 Euro(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)

Optisch war der BenQ GV50 für maximal 600 Euro unser Favorit. Das moderne Design wirkt hochwertig und dank der beweglichen Halterung lässt sich der Projektor problemlos auch an die Decke ausrichten – ideal fürs Schlafzimmer.

BenQ GV50 für rund 700 Euro
BenQ GV50 für rund 700 Euro(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)
(Bild: Irina Stöckl)

Im Alltag kostete uns die Ersteinrichtung allerdings einige Nerven. Die automatische Bildanpassung griff ständig ein, wodurch wir mehrfach aus der Anmeldung flogen und unsere Daten erneut eingeben mussten. Auch insgesamt reagierte der BenQ deutlich langsamer als die beiden anderen Geräte. Das Bild ist ordentlich, kommt an den Hisense aber nicht heran

Der Wanbo Cube 2S Pro war die größte Überraschung im Test. Trotz des günstigen Preises von rund 230 Euro wirkt er hochwertig verarbeitet und ist gleichzeitig der kleinste Beamer im Vergleich. Die Einrichtung verlief unkompliziert, die Bedienung reagierte schnell und insgesamt machte das Gerät genau das, was es verspricht.

Natürlich darf man keine Bildqualität auf Premium-Niveau erwarten. Für Filme oder Serien in kleineren, abgedunkelten Räumen reicht sie aber vollkommen aus. Wer keine Extras braucht und einfach einen günstigen Beamer sucht, bekommt hier überraschend viel fürs Geld.

(Bild: Irina Stöckl)

Unser Fazit
Am Ende kommt es vor allem darauf an, was man von einem Beamer erwartet. Wer das beste Bild und möglichst viel Leistung möchte, liegt mit dem Hisense genau richtig. Der BenQ ist dafür besonders flexibel und sieht richtig schick aus. Und der Wanbo zeigt, dass ein Beamer für gemütliche Filmabende nicht gleich ein Vermögen kosten muss. Allerdings mit Abstrichen.

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