„Ein perfekter Salto“
Bisonbulle schleudert Opa meterhoch durch die Luft
Dieser Vorfall hat im berühmten Yellowstone Nationalpark für helle Aufregung gesorgt! Ein Bison hat einen älteren Mann durch die Luft geschleudert und dabei schwer verletzt. Ein Fotograf hielt den Angriff zufällig in einem Video fest ...
Dramatische Szenen aus dem berühmten Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming: Ein massiger Bisonbulle hat einen 65-jährigen Touristen urplötzlich attackiert und ihn mit seinen Hörnern meterhoch durch die Luft katapultiert.
Opa macht Salto in der Luft
Der Vorfall ereignete sich auf dem Bridge Bay Campingplatz und wurde vom Fotografen Mike MacLeod zufällig auf Video festgehalten. Der Fotograf hatte den Bullen bereits seit einiger Zeit im Visier, da dieser sich auffallend aggressiv verhielt und zuvor schon andere Besucher über den Platz gejagt hatte. „Ich wollte einfach dramatische Aufnahmen von diesem Bison machen, der völlig ausrastete“, erklärte MacLeod US-Medien.
Augenblicke später dokumentierte seine Kamera den Angriff:
Das Opfer, der 65-jährige Carl Isom-McDaniel aus dem Bundesstaat Washington, war mit seiner Enkelin unterwegs. Nachdem sich der Bison ins Gras gelegt hatte, wähnten sich die beiden offenbar in Sicherheit und machten Fotos aus respektvollem Abstand.
Plötzlich erhob sich der Koloss wieder. Der Großvater erkannte die Gefahr und sagte noch: „Okay, Zeit zu gehen“, wie sich MacLeod erinnert. Doch es war zu spät.
Der Bulle rannte zunächst einem Auto nach, bevor er seine Aggression auf die beiden Spaziergänger richtete. Der Enkelin gelang die Flucht, doch der Großvater wurde vom Tier eingeholt, als er versuchte, sich hinter einer Baumgruppe in Sicherheit zu bringen. „Der Bison erwischte ihn mit dem linken Horn an der Hüfte und schleuderte ihn in die Luft“, schildert der Augenzeuge die schrecklichen Momente. „Er machte einen perfekten Salto und landete hart auf der Seite.“
Opfer erlitt mehrere Knochenbrüche
MacLeod stoppte die Aufnahme: „Ich hatte Angst, dass der Bison den Mann am Boden aufspiessen würde“, sagte er dem „Cowboy State Daily“. Gemeinsam mit anderen mutigen Campern lief er auf das Tier zu und konnte es erfolgreich vertreiben. Rettungskräfte waren rasch zur Stelle. Wie durch ein Wunder überlebte Isom-McDaniel den Angriff. Er erlitt zwar mehrere Knochenbrüche. Berichten zufolge war er gefasst und machte sogar noch Witze, während er auf die Sanitäter wartete.
Als Grund für den unprovozierten Angriff vermutet MacLeod, der auch Wildtierbiologe ist, die beginnende Brunftzeit der Bisons. In dieser Phase sind die Bullen oft unberechenbar und deutlich aggressiver.








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