Die Vier-Tage-Woche ist bei Arbeitgebern und -nehmern oftmals beliebt. Im Salon eines Oberkärntner Friseurs kommt ein Lehrlingsmädchen dadurch aber nicht auf seine Wochenstunden. Die Jugendliche darf nämlich samstags nur bis zu Mittag arbeiten. Der Unternehmer sieht darin ein Beispiel für überbordende Bürokratie.
„Vor einiger Zeit haben wir die Vier-Tage-Woche eingeführt. Das funktioniert im Team hervorragend und alle sind zufrieden“, erzählt Friseurmeister Harald Schmied aus Radenthein. Vier Arbeitstage bei voller Wochenarbeitszeit, dafür drei Tage Freizeit – ein Modell, das angesichts des Fachkräftemangels auch im Friseurhandwerk ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein kann.
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