Bereits 51. Ausbruch
Kilauea schleudert Lava 300 Meter in die Luft
Der Vulkan Kīlauea auf Hawaii hat am Mittwoch mit seinem mittlerweile 51. Ausbruch einen neuen Weltrekord aufgestellt. Noch nie hat einzelner Vulkan in einer einzigen Eruptionsphase derart viele Episoden verzeichnet, wie der Kilauea.
Der 51. Ausbruch begann um 8.30 Uhr Ortszeit, endete laut Angaben des United States Geological Survey (USGS) am Nachmittag gegen 16.46 Uhr abrupt und dauerte somit etwas mehr als acht Stunden.
Ströme geschmolzenen Gesteins
Videomaterial des USGS zeigt, wie Ströme geschmolzenen Gesteins aus dem nördlichen Schlot des Vulkans im Halemaumau-Krater in den Himmel schießen und leuchtende Fontänen gegen eine vorbeiziehende Asche- und Gaswolke schleudern.
Die Fontäne aus dem nördlichen Schlot erreichte gegen 10.30 Uhr Ortszeit eine maximale Höhe von knapp 300 Metern, bevor sie in den folgenden Stunden allmählich an Höhe verlor. Eine Rauchwolke stieg bis auf etwa 5500 Meter über dem Meeresspiegel auf.
6,6 Mio. Kubikmeter Lava ausgestoßen
Auf ihrem Höhepunkt erreichte die Ausflussrate rund 300 Kubikmeter pro Sekunde, und insgesamt wurden schätzungsweise 6,6 Millionen Kubikmeter Lava ausgestoßen, teilte die Behörde mit.
Nordostwinde trieben den Großteil der Asche in Richtung Südwesten, sodass der Aschefall weitgehend innerhalb des gesperrten Bereichs des Nationalparks blieb. „Die Ausbrüche dauern in der Regel zwölf Stunden oder weniger, doch die Asche kann je nach Wind- und Wetterbedingungen auch länger in der Luft verbleiben“, erklärte das USGS in einer Stellungnahme.
Seit dem 23. Dezember 2024 spuckt der Vulkan Lavafontänen – obwohl es dazwischen auch Pausen gibt, in denen kaum oder gar keine Lava austritt, handelt es sich dabei um eine Eruptionsphase. Denn die Ausbrüche erfolgen stets aus denselben Spalten in einem Krater am Gipfel.









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