Sepp Straka ist am Donnerstag gut in die British Open der Golfer gestartet. Österreichs Nummer eins spielte im Royal Birkdale Golf Club von Southport nördlich von Liverpool eine 68er-Runde (2 unter Par) und lag damit auf Rang 13 – drei Schläge hinter dem führenden Überraschungsmann Jackson Suber aus den USA.
Für Bernd Wiesberger verlief der Auftakt mit einer 71 (1 über Par) nicht ideal. Der Burgenländer liegt damit aber auf Position 60 derzeit genau im Cut.
Straka kassierte auf dem ausgetrockneten, harten Linkskurs auf den ersten neun Löchern zwei Bogeys bei nur einem Schlaggewinn. Auf den zweiten Neun legte der 33-Jährige zu und spielte auf dem Dünenkurs an der Küste der Irischen See drei Birdies. Damit kam er mit dem gleichen Score ins Clubhaus wie der Weltranglistenerste Scottie Scheffler aus den USA. „Ich habe im Großen und Ganzen ziemlich gut gespielt. Vom Abschlag war es wirklich solide, ich habe viele Fairways getroffen. Es war schwer, weil bei der Mehrheit der Löcher Querwind herrschte. Wenn der Wind von der Seite kommt, ist es umso schwerer“, bilanzierte Straka.
Harter Kampf für McIlroy, Wiesberger und Co.
Wiesberger verbuchte insgesamt drei Bogeys, eines davon am Schlussloch, sowie zwei Birdies. Die Chancen auf den Cut sind damit aber intakt. „Da draußen war es echt schwierig. Ich habe den ganzen Tag hart gekämpft. Es war sicher nicht ideal, mit einem Bogey aufzuhören. Morgen früh sind die Bedingungen hoffentlich etwas ruhiger“, erklärte der 40-jährige Routinier nach seiner Runde.
Zu kämpfen hatten auch einige Topstars: US-Open-Sieger Wyndham Clark (USA) lag mit einer 73 (3 über Par) jenseits der Top 100. Der nordirische Superstar Rory McIlroy und der hoch eingeschätzte Engländer Matt Fitzpatrick erreichten das Clubhaus mit 2 über Par. Fitzpatricks Landsmann Justin Rose hatte gar eine 75 auf der Scorekarte stehen. Rund 70 der 156 Spieler qualifizieren sich für die Runden drei und vier am Wochenende. Der Sieger erhält die berühmteste Weinkaraffe im Golfsport, die „Claret Jug“, sowie 3,2 Millionen Dollar (2,81 Mio. Euro) Preisgeld.
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