Fast alle befragten Menschen in Österreich (97,3 Prozent) halten Hygiene für wichtig, um gesund zu bleiben. Die Generation Z verbringt demnach am meisten Zeit im Bad, nämlich durchschnittlich 34,2 Minuten pro Tag. Das geht aus einer Marketagent-Studie im Auftrag von Kosmetik Transparent hervor.
Demnach verbringen die 14- bis 19-Jährigen im Durchschnitt 21,3 Minuten für die allgemeine Körperpflege und zusätzliche 12,9 Minuten für das Gesicht jeden Tag. Bei der Generation der 50- bis 59-Jährigen sind es 17,4 Minuten für den Körper und weitere 6,6 Minuten für das Gesicht. Zur Körperpflege wurden beispielsweise Duschen und Baden, Haarpflege, Zähneputzen und das Auftragen von Sonnenschutz gerechnet.
Die Motivation für die Pflege ist dabei je nach Alter unterschiedlich: Für Jugendliche steht das Aussehen mehr im Fokus, ungefähr jede zweite Person (50,8 Prozent) der 14- bis 19-Jährigen verbindet mangelnde Pflege direkt mit dem Gefühl, „unattraktiv“ zu sein. Die 70- bis 79-Jährigen hingegen verbinden Körperpflege vor allem mit Gesundheit (über 76 Prozent).
Für fünf Prozent „lästige Pflicht“
Fünf Prozent der 1028 Befragten gaben an, Körperpflege als „lästige Pflicht“ zu sehen. Jede vierte Person (25 Prozent) denkt, dass „zu viel Sauberkeit“ zu Allergien und einem höheren Krankheitsrisiko führe. Gleichzeitig sind mehr als acht von zehn Befragten (84 Prozent) der Meinung, dass man sich einfach wohler fühle, wenn man gepflegt sei. Wenn die Zeit knapp ist oder der Tag ausschließlich Zuhause verbracht wird, schalten viele in den „Minimalmodus“. An solchen Tagen wird etwa auf Enthaarung beziehungsweise Rasur (49,1 Prozent) und Make-up sowie dekorative Kosmetik (44,5 Prozent) verzichtet.
Lässt jemand die Körperpflege schleifen, schafft das für fast jede zweite Person (47,1 Prozent) Distanz. Darunter sind vor allem ältere Menschen.„Gepflegtsein ist die Eintrittskarte für ein funktionierendes gesellschaftliches und berufliches Miteinander“, sagte Andrea Schneider, Sprecherin der Branchenplattform Kosmetik Transparent. Ungefähr jede zehnte befragte Person gab hingegen an, dass man mangelnde Körperpflege tolerieren müsse.
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