Das kann teuer werden

Fast Hälfte der Österreicher putzt falsch Zähne

Österreich
09.04.2026 11:43
Porträt von krone.at
Von krone.at

Zweimal täglich, mindestens zwei Minuten – so lautet die Empfehlung von Zahnärztinnen und Zahnärzten für gesundes Zähneputzen. Doch eine aktuelle Marketagent-Umfrage für Oral-B zeigt: Nur etwas mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher hält sich daran. 45 Prozent putzen ihre Zähne zu selten oder nicht lange genug, 14 Prozent vergessen manchmal sogar komplett, ihre Zähne zu reinigen. Besonders betroffen sind junge Erwachsene der Generation Z und alleinerziehende Personen.

Neben der Putzdauer spielt auch der regelmäßige Wechsel der Zahnbürste oder des Bürstenkopfes eine wichtige Rolle. Zwar empfehlen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Bürste alle zwei bis drei Monate zu tauschen, doch nur 58 Prozent der Befragten machen dies konsequent. Dabei sind Frauen etwas gewissenhafter als Männer.

Strahlendes Lächeln ist nicht alles
Für die Befragten steht vor allem der Schutz vor gesundheitlichen Problemen wie Karies (73 %) und Zahnfleischproblemen (63 %) im Vordergrund. Frischer Atem (57 %), saubere und glatte Zähne (55 %) sowie weißere Zähne (36 %) folgen auf den Plätzen. Auffällig ist der Generationenunterschied: Weiße Zähne sind für fast die Hälfte der Gen Z wichtig, bei den Babyboomern nur für 22 Prozent.

Elektrisch oder manuell: Geschlechterunterschiede
Knapp die Hälfte der österreichischen Bevölkerung verwendet elektrische Zahnbürsten. Während 44 Prozent der Frauen eher die Handzahnbürste benutzen, setzt bereits die Hälfte der Männer auf elektrische Modelle.

So putzt man richtig die Zähne

  • 2× täglich putzen: Morgens und abends
  • Mindestens 2 Minuten: Ausreichend Zeit für alle Zahnflächen nehmen
  • Systematisch vorgehen: Außen-, Innen- und Kauflächen reinigen
  • Sanfter Druck: Nicht zu fest schrubben, um Zahnfleisch zu schonen
  • Fluoridhaltige Zahnpasta verwenden
  • Zahnbürste regelmäßig wechseln: Alle 2-3 Monate oder bei Abnutzung
  • Zwischenräume reinigen: Mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
  • Nach dem Putzen ausspucken, nicht ausspülen: Damit Fluorid länger wirkt
  • Regelmäßig zur Kontrolle: Zahnarztbesuche wahrnehmen

Wissenskluft bei Zahngesundheit
Fast drei Viertel der Befragten halten gesunde Zähne für wichtig für ihr allgemeines Wohlbefinden. Dennoch wissen 30 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher nicht, dass schlechte Zahngesundheit Auswirkungen auf die Gesamtgesundheit haben kann.

Besonders deutlich ist der Unterschied zwischen den Generationen: Babyboomer sind mit 78 Prozent gut informiert, die Gen Z erreicht nur 58 Prozent. Geografisch zeigen sich ebenfalls Unterschiede: In Oberösterreich kennt drei Viertel der Menschen den Zusammenhang, in Wien nur 62 Prozent.

Kinderzähne bleiben oft vernachlässigt
Auch bei der Zahnpflege von Kindern gibt es Defizite: 20 Prozent der Eltern sehen diese nicht als besonders wichtig an. Etwas mehr als die Hälfte kontrolliert regelmäßig das Zähneputzen der Kinder, und nur 63 Prozent gehen regelmäßig mit ihren Kindern zur Zahnkontrolle. Jeder fünfte Elternteil gibt an, es sei schwierig, Kinder zum Zähneputzen zu motivieren.

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